Kombinierte Heizsysteme: Das Beste aus zwei Welten

In der modernen Heiztechnik steht Flexibilität zunehmend im Vordergrund. Kombinierte Heizsysteme vereinen die Stärken verschiedener Technologien und bieten damit eine zukunftssichere Lösung für effizientes Heizen. Diese sogenannten Hybridheizungen kombinieren beispielsweise eine Wärmepumpe mit einem konventionellen Brennwertkessel oder andere regenerative Systeme miteinander. Doch welche Vorteile bieten solche kombinierten Lösungen konkret? Und für wen lohnt sich die Investition?
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Warum kombinierte Heizsysteme die Zukunft des Heizens darstellen
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Berlin
Die Energiewende stellt Hausbesitzer vor die Herausforderung, gleichzeitig ökologisch und ökonomisch zu heizen. Kombinierte Heizsysteme bieten hier den perfekten Kompromiss. Sie nutzen die Effizienz erneuerbarer Energien, ohne auf die Versorgungssicherheit konventioneller Technologien verzichten zu müssen.
Ein typisches Beispiel ist die Kombination aus Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel. Die Wärmepumpe arbeitet besonders effizient bei moderaten Außentemperaturen und deckt so den Grundbedarf ab. Bei extremer Kälte, wenn die Wärmepumpe weniger effizient arbeitet, springt automatisch der Brennwertkessel ein. Diese intelligente Steuerung sorgt dafür, dass immer die jeweils effizienteste Technologie zum Einsatz kommt.
Laut aktuellen Studien können Hausbesitzer durch solche hybriden Lösungen bis zu 30% ihrer Heizkosten einsparen. Gleichzeitig sinkt der CO2-Ausstoß erheblich, was sowohl der Umwelt als auch dem eigenen Gewissen zugutekommt.
Die beliebtesten Kombinationen bei kombinierten Heizsystemen
Je nach individuellen Anforderungen und baulichen Gegebenheiten bieten sich verschiedene Kombinationsmöglichkeiten an:
1. Wärmepumpe + Gas-Brennwertkessel: Der Klassiker unter den kombinierten Heizsystemen vereint hohe Effizienz mit Versorgungssicherheit. Die Wärmepumpe nutzt kostenlose Umweltenergie, während der Gaskessel bei Spitzenlasten einspringt.
2. Solarthermie + Holzpelletheizung: Diese Kombination zweier erneuerbarer Energieträger nutzt die Sonnenkraft während der wärmeren Monate und ergänzt sie durch die Biomasse-Heizung im Winter.
3. Photovoltaik + Wärmepumpe: Hier wird selbst erzeugter Solarstrom direkt für den Betrieb der Wärmepumpe genutzt - eine besonders nachhaltige Variante.
4. Wärmepumpe + Kaminofen mit Wassertasche: Diese Kombination verbindet moderne Technik mit der gemütlichen Atmosphäre eines Holzfeuers und bietet zusätzliche Heizsicherheit bei Stromausfällen.
Die intelligente Steuerung entscheidet je nach Außentemperatur, Energiepreisen und individuellem Nutzungsverhalten, welches System gerade optimal ist. Moderne Regelungstechnik macht den Betrieb dabei vollautomatisch und komfortabel.
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Vorteile kombinierter Heizsysteme im Überblick
Warum sollten Hausbesitzer über die Installation eines kombinierten Heizsystems nachdenken? Die Antwort liegt in der einzigartigen Kombination verschiedener Vorteile:
Höhere Energieeffizienz: Durch den Einsatz der jeweils optimalen Technologie wird der Energieverbrauch minimiert. Die Wärmepumpe arbeitet beispielsweise besonders effizient in der Übergangszeit, während der Brennwertkessel bei sehr niedrigen Temperaturen seine Stärken ausspielt.
Größere Versorgungssicherheit: Die Abhängigkeit von einem einzelnen Energieträger wird reduziert. Bei Engpässen oder Preisspitzen bei Gas kann verstärkt auf die Wärmepumpe zurückgegriffen werden und umgekehrt.
Geringere Betriebskosten: Die intelligente Steuerung wählt immer den günstigsten Betriebsmodus aus. So kann beispielsweise nachts günstiger Strom für die Wärmepumpe genutzt werden, während tagsüber bei Bedarf der Gaskessel einspringt.
Umweltfreundlichkeit: Der Anteil erneuerbarer Energien am Heizungsmix wird deutlich erhöht, was den CO2-Fußabdruck der Immobilie verkleinert. Besonders in Kombination mit Photovoltaikanlagen lässt sich so nahezu klimaneutral heizen.
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Zukunftssicherheit: Kombinierte Heizsysteme sind bestens für künftige Entwicklungen gerüstet. Sie können flexibel an steigende CO2-Preise oder veränderte regulatorische Rahmenbedingungen angepasst werden.
Ein weiterer Vorteil: Die Investition in ein hybrides System kann schrittweise erfolgen. So kann beispielsweise zunächst eine Wärmepumpe neben die bestehende Gasheizung installiert werden, um später komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen.
Wirtschaftlichkeit von kombinierten Heizsystemen
Die Anschaffungskosten für kombinierte Heizsysteme liegen naturgemäß höher als bei konventionellen Einzellösungen. Dieser Mehraufwand amortisiert sich jedoch durch die Betriebskosteneinsparungen oft bereits nach wenigen Jahren. Zudem werden hybride Heizkonzepte durch verschiedene Förderprogramme attraktiv bezuschusst.
Ein Beispiel: Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche kostet eine Hybridlösung aus Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel inklusive Installation etwa 20.000 bis 25.000 Euro. Nach Abzug der Förderung verbleiben etwa 15.000 bis 18.000 Euro Eigenanteil. Bei einer jährlichen Einsparung von 500 bis 800 Euro an Heizkosten ergibt sich eine Amortisationszeit von 18 bis 36 Jahren – allerdings nicht berücksichtigt sind dabei steigende Energiepreise, die die Wirtschaftlichkeit weiter verbessern.
Besonders wirtschaftlich wird es, wenn ein vorhandener Heizkessel weitergenutzt und lediglich um eine Wärmepumpe ergänzt wird. In diesem Fall sinken die Investitionskosten deutlich, während die Einsparungen nahezu gleich bleiben.
Wie bei unseren intelligenten Heizsystemen mit Zukunftspotenzial beschrieben, können kombinierte Heizsysteme zudem durch intelligente Steuerung und Vernetzung ins Smart Home weitere Einsparungen ermöglichen.
Installation und Umrüstung auf kombinierte Heizsysteme
Die Installation eines kombinierten Heizsystems sollte stets durch einen Fachbetrieb erfolgen. Nur so ist gewährleistet, dass die Komponenten optimal aufeinander abgestimmt sind und die maximale Effizienz erreicht wird.
Bei der Umrüstung bestehender Anlagen gibt es zwei grundlegende Szenarien:
1. Erweiterung einer bestehenden Heizung: Hier wird beispielsweise eine vorhandene Gasheizung um eine Wärmepumpe oder Solarthermieanlage ergänzt. Dies ist meist der kostengünstigste Weg zum hybriden System.
2. Komplettsanierung: Bei einer umfassenden Heizungsmodernisierung werden alle Komponenten neu installiert und perfekt aufeinander abgestimmt. Dies ist zwar kostenintensiver, bietet aber die höchsten Effizienzgewinne.
Wichtig ist eine sorgfältige Planung unter Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten, des Wärmebedarfs und des Nutzerverhaltens. Ein hydraulischer Abgleich sollte unbedingt durchgeführt werden, um die optimale Wärmeverteilung im Haus zu gewährleisten.
Besondere Aufmerksamkeit verdient die Regelungstechnik. Moderne kombinierte Heizsysteme verfügen über intelligente Controller, die kontinuierlich Daten wie Außentemperatur, Energiepreise und Nutzungsverhalten analysieren und daraus die optimale Betriebsstrategie ableiten.
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Hybridheizungen im praktischen Einsatz
Um zu verdeutlichen, wie kombinierte Heizsysteme in der Praxis funktionieren, betrachten wir ein Beispiel:
Familie Müller hat in ihrem Einfamilienhaus eine Hybridheizung aus Luft-Wasser-Wärmepumpe und Gas-Brennwertkessel installiert. Im Frühjahr und Herbst, wenn die Außentemperaturen mild sind, arbeitet die Wärmepumpe hocheffizient mit einer Leistungszahl (COP) von etwa 4 – das bedeutet, aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme erzeugt.
An besonders kalten Wintertagen, wenn die Wärmepumpe weniger effizient arbeitet, übernimmt automatisch der Gaskessel die Hauptlast. Die Familie profitiert so von der umweltfreundlichen und kostengünstigen Wärmepumpentechnologie, ohne bei Extremwetterlagen frieren zu müssen.
Durch eine Wetterprognosesteuerung wird die Anlage noch effizienter: Steht ein Kälteeinbruch bevor, kann das System vorausschauend reagieren und den Pufferspeicher vorab aufheizen.
Dank einer App haben die Müllers zudem jederzeit Zugriff auf ihre Heizung – auch von unterwegs. So können sie bei verspäteter Heimkehr die Heizung länger im Energiesparmodus lassen und dadurch zusätzlich Kosten senken.
Fazit: Kombinierte Heizsysteme als optimale Heizlösung
Kombinierte Heizsysteme bieten eine ideale Balance zwischen Umweltfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit. Sie sind besonders für Hausbesitzer interessant, die zwar auf erneuerbare Energien setzen möchten, aber nicht vollständig auf die Sicherheit konventioneller Systeme verzichten wollen.
Durch die intelligente Verknüpfung verschiedener Technologien wird stets die effizienteste Betriebsweise gewählt. Dies schont sowohl die Umwelt als auch den Geldbeutel. Staatliche Förderungen machen den Umstieg zusätzlich attraktiv.
Die Flexibilität hybrider Lösungen ist zudem ein wichtiger Baustein für die Energiewende. Wie auch in unserem Artikel zu intelligenter Wärme der Zukunft erläutert, ermöglichen sie eine schrittweise Transformation hin zu einer klimaneutralen Wärmeversorgung.
Mit Blick auf steigende CO2-Preise und verschärfte Klimaschutzvorgaben stellen kombinierte Heizsysteme eine zukunftssichere Investition dar. Wer heute in diese Technologie investiert, ist bestens gerüstet für die Anforderungen von morgen.
Für die optimale Auslegung und maximale Förderung sollten Interessenten sich von Energieberatern und spezialisierten Heizungsbauern beraten lassen. Diese können ein maßgeschneidertes Konzept entwickeln, das perfekt auf die individuellen Bedürfnisse und baulichen Gegebenheiten abgestimmt ist.
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Häufig gestellte Fragen
Was ist ein kombiniertes Heizsystem und wie funktioniert es?
Ein kombiniertes Heizsystem, auch Hybridheizung genannt, vereint zwei oder mehr Heiztechnologien in einem intelligenten System. Typischerweise wird eine Wärmepumpe mit einem Gas-Brennwertkessel kombiniert.
Die Funktionsweise ist clever: Eine intelligente Steuerung entscheidet automatisch, welches System gerade am effizientesten arbeitet. Bei milden Temperaturen nutzt die Wärmepumpe kostenlose Umweltenergie sehr effizient. An extrem kalten Tagen, wenn die Wärmepumpe weniger wirtschaftlich arbeitet, übernimmt automatisch der Gaskessel.
Die Vorteile:
- Bis zu 30% Heizkosteneinsparung
- Deutlich reduzierter CO2-Ausstoß
- Höhere Versorgungssicherheit durch zwei unabhängige Systeme
- Flexible Anpassung an Energiepreise
Moderne Hybridregler analysieren kontinuierlich Außentemperatur, Energiepreise und Ihr Nutzungsverhalten, um immer die optimale Betriebsstrategie zu wählen.
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Welche Kombinationen bei Hybridheizungen sind am beliebtesten?
Es gibt mehrere bewährte Kombinationsmöglichkeiten, die sich je nach individuellen Anforderungen eignen:
1. Wärmepumpe + Gas-Brennwertkessel: Der absolute Klassiker vereint die Effizienz einer Luft-Wasser-Wärmepumpe mit der Zuverlässigkeit eines Gaskessels.
2. Solarthermie + Pelletheizung: Diese Kombination aus Solarthermieanlage und Holzpelletheizung nutzt ausschließlich erneuerbare Energien – ideal für umweltbewusste Hausbesitzer.
3. Photovoltaik + Wärmepumpe: Besonders nachhaltig: Der selbst erzeugte Strom aus der Photovoltaikanlage betreibt direkt die Wärmepumpe.
4. Wärmepumpe + Kaminofen: Ein Kaminofen mit Wassertasche ergänzt die moderne Technik und bietet zusätzliche Sicherheit bei Stromausfällen.
Alle Systeme lassen sich über einen Pufferspeicher optimal miteinander verbinden.
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Wie viel kostet die Installation einer Hybridheizung?
Die Investitionskosten für ein kombiniertes Heizsystem liegen bei einem typischen Einfamilienhaus (150 m²) zwischen 20.000 und 25.000 Euro inklusive Installation. Die gute Nachricht: Durch staatliche Förderungen reduziert sich Ihr Eigenanteil auf etwa 15.000 bis 18.000 Euro.
Kostengünstigere Alternative: Wenn Sie eine bestehende Gasheizung um eine Wärmepumpe ergänzen, sinken die Kosten deutlich.
Amortisation:
- Jährliche Heizkosteneinsparung: 500-800 Euro
- Amortisationszeit: 18-36 Jahre (ohne Berücksichtigung steigender Energiepreise)
- Bei steigenden Gas- und Strompreisen verkürzt sich die Amortisationszeit erheblich
Wichtige Zusatzkosten einplanen:
- Intelligente Regelungstechnik: 800-1.500 Euro
- Pufferspeicher: 1.000-2.500 Euro
- Hydraulischer Abgleich: 500-1.000 Euro
Tipp: Lassen Sie sich unbedingt von einem Energieberater beraten, um maximale Förderung zu erhalten.
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Welche Förderungen gibt es für kombinierte Heizsysteme?
Hybridheizungen werden aktuell großzügig gefördert, was die Investition deutlich attraktiver macht. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet verschiedene Fördermöglichkeiten:
Fördersätze für Hybridheizungen:
- Wärmepumpe-Hybridheizung: bis zu 40% Zuschuss
- Kombinationen mit erneuerbaren Energien: bis zu 45%
- Bonus für Austausch von Ölheizungen: zusätzliche 10%
Bei einer Investition von 25.000 Euro können Sie also mit 10.000 bis 13.750 Euro Förderung rechnen!
So beantragen Sie die Förderung:
Wichtig ist, dass Sie einen Antrag vor Beginn der Maßnahme stellen. Ein qualifizierter Energieberater kann Sie dabei unterstützen und die Förderung maximieren.
Zusätzliche Vorteile:
- KfW-Kredite mit günstigen Zinsen
- Steuerliche Absetzbarkeit (alternativ zur Förderung)
- Regionale Förderprogramme einzelner Bundesländer und Kommunen
Für die optimale Planung empfehle ich eine professionelle Heizlastberechnung, um die richtige Dimensionierung sicherzustellen.
Kann ich meine bestehende Gasheizung zu einem Hybridsystem erweitern?
Ja, das ist nicht nur möglich, sondern sogar die kostengünstigste Variante, um auf ein kombiniertes Heizsystem umzusteigen! Wenn Ihre Gasheizung noch nicht zu alt ist (idealerweise ein Brennwertgerät), können Sie diese problemlos ergänzen.
So funktioniert die Erweiterung:
Eine Wärmepumpe wird zusätzlich installiert und über eine Hybridsteuerung mit Ihrer bestehenden Gasheizung verbunden. Ein Pufferspeicher dient als Bindeglied zwischen beiden Systemen.
Vorteile dieser Lösung:
- Geringere Investitionskosten (ca. 12.000-15.000 Euro)
- Schrittweiser Umstieg auf erneuerbare Energien
- Bestehende Gasheizung bleibt als Absicherung erhalten
- Sofortige Heizkosteneinsparung durch effizienten Wärmepumpenbetrieb
- Volle Förderfähigkeit
Technische Voraussetzungen:
- Ausreichend Platz für Außeneinheit der Wärmepumpe
- Moderne Niedertemperatur-Heizkörper oder Fußbodenheizung optimal (aber nicht zwingend erforderlich)
- Elektrischer Anschluss für die Wärmepumpe
Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten – die Erweiterung ist oft einfacher als gedacht!
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Wie effizient arbeitet eine Hybridheizung im Winter bei sehr niedrigen Temperaturen?
Genau hier zeigt sich der große Vorteil kombinierter Heizsysteme: Sie sind für alle Temperaturbereiche optimal aufgestellt!
So arbeitet das System bei verschiedenen Temperaturen:
Bei milden Temperaturen (über 0°C): Die Wärmepumpe läuft hocheffizient mit einer Leistungszahl (COP) von 4 oder höher – aus 1 kWh Strom werden 4 kWh Wärme erzeugt. Das ist extrem wirtschaftlich!
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt (-5 bis 0°C): Die Wärmepumpe arbeitet weiterhin, allerdings mit etwas reduzierter Effizienz (COP ca. 2,5-3). Die intelligente Steuerung entscheidet automatisch, ob noch die Wärmepumpe oder bereits der Gaskessel günstiger ist.
Bei extremer Kälte (unter -5°C): Der Gas-Brennwertkessel übernimmt die Hauptlast. Die Wärmepumpe kann aber weiterhin unterstützend arbeiten.
Intelligente Wetterprognose: Moderne Smart-Home-Heizungssteuerungen nutzen Wettervorhersagen, um den Pufferspeicher vorausschauend aufzuladen – so sind Sie auch bei plötzlichen Kälteeinbrüchen bestens versorgt.
Fazit: Sie haben immer die optimale Heizleistung bei maximaler Effizienz – ohne manuelles Eingreifen!
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Lohnt sich eine Hybridheizung auch für Altbauten?
Ja, besonders für Altbauten sind Hybridheizungen eine hervorragende Lösung! Gerade bei älteren Gebäuden mit höherem Wärmebedarf spielen kombinierte Systeme ihre Stärken voll aus.
Warum Hybridheizungen für Altbauten ideal sind:
Altbauten benötigen oft höhere Vorlauftemperaturen, die eine reine Wärmepumpe nur mit hohem Stromverbrauch erreichen würde. Der zusätzliche Gaskessel springt bei Spitzenlasten ein und macht das System wirtschaftlich.
Praktische Vorteile im Altbau:
- Keine aufwendige Dämmung zwingend erforderlich
- Vorhandene Heizkörper können weiter genutzt werden
- Schrittweise Sanierung möglich: erst Hybridheizung, später weitere Dämmmaßnahmen
- Hohe Förderung (bis 45% bei Öl-Heizungstausch)
- Bestehende Schornsteine können weitergenutzt werden
Empfohlene Kombination für Altbauten:
Eine Monoblock-Wärmepumpe plus Gas-Brennwertgerät mit einem großen Pufferspeicher (500-800 Liter) funktioniert auch bei schlechter Dämmung effizient.
Wichtig: Ein hydraulischer Abgleich ist unbedingt empfehlenswert, um die Wärmeverteilung zu optimieren. Dafür gibt es voreinstellbare Thermostatventile, die die Effizienz deutlich steigern.
Wie intelligent ist die Steuerung einer Hybridheizung und kann ich sie per App bedienen?
Moderne Hybridheizungen verfügen über hochintelligente Steuerungssysteme, die vollautomatisch arbeiten und bequem per Smartphone bedienbar sind. Die Zeiten manueller Umschaltung sind definitiv vorbei!
So arbeitet eine intelligente Hybridsteuerung:
Die Hybridsteuerung analysiert kontinuierlich:
- Außentemperatur: Entscheidet, welches System effizienter arbeitet
- Energiepreise: Nutzt günstige Stromtarife für die Wärmepumpe
- Wetterprognosen: Bereitet das System auf Temperaturschwankungen vor
- Nutzungsverhalten: Lernt Ihre Gewohnheiten und optimiert automatisch
App-Steuerung und Smart Home:
Mit einer Heizungs-App haben Sie folgende Möglichkeiten:
- Temperatur von unterwegs anpassen
- Energieverbrauch und Kosten in Echtzeit überwachen
- Betriebsmodi einsehen (welches System gerade läuft)
- Urlaubsmodus aktivieren
- Störungsmeldungen direkt aufs Handy
Integration ins Smart Home über Smart-Home-Zentralen ermöglicht Szenarien wie "Niemand zu Hause" mit automatischer Temperaturabsenkung.
Tipp: Achten Sie beim Kauf auf Systeme mit offenen Schnittstellen, die sich mit Alexa, Google Home oder Apple HomeKit verbinden lassen.
Welche Wartungsarbeiten sind bei einer Hybridheizung erforderlich?
Eine Hybridheizung erfordert mehr Wartung als ein Einzelsystem, da Sie praktisch zwei Heizsysteme im Haus haben. Die regelmäßige Wartung ist aber wichtig für Effizienz, Langlebigkeit und Garantieansprüche.
Wartungsintervalle und -kosten:
Jährliche Wartung empfohlen:
- Wärmepumpe: 150-250 Euro/Jahr
- Gas-Brennwertkessel: 150-200 Euro/Jahr
- Gesamt: ca. 300-450 Euro jährlich
Was wird bei der Wartung gemacht?
Bei der Wärmepumpe:
- Kältemittel-Kreislauf prüfen
- Filter der Außeneinheit reinigen (können Sie auch selbst mit einem Druckluftkompressor)
- Elektrische Anschlüsse kontrollieren
- Drücke und Temperaturen messen
Beim Gaskessel:
- Abgaswerte messen (gesetzlich vorgeschrieben)
- Brenner reinigen
- Wärmetauscher kontrollieren
- Sicherheitseinrichtungen prüfen
DIY-Wartung: Regelmäßig den Wasserdruck kontrollieren und bei Bedarf Heizungswasser nachfüllen.
Tipp: Ein Wartungsvertrag mit einem Fachbetrieb sichert regelmäßige Kontrollen und oft Rabatte bei Reparaturen.
Kann ich eine Hybridheizung mit Photovoltaik kombinieren und wie viel spare ich dadurch?
Ja, die Kombination einer Hybridheizung mit einer Photovoltaikanlage ist besonders sinnvoll und steigert Ihre Einsparungen nochmals erheblich!
So funktioniert das Zusammenspiel:
Die Wärmepumpe Ihrer Hybridheizung wird bevorzugt dann betrieben, wenn Ihre PV-Anlage Strom produziert. Ein Stromspeicher verlängert die Nutzung des Solarstroms bis in die Abendstunden.
Mögliche Einsparungen:
- Ohne PV: 30% Heizkostenersparnis gegenüber reiner Gasheizung
- Mit PV (ohne Speicher): 40-50% Ersparnis durch Eigenverbrauchsoptimierung
- Mit PV + Speicher: bis zu 60% Heizkostenersparnis möglich
Optimale Systemkonfiguration:
- PV-Anlage: mindestens 8-10 kWp für Einfamilienhaus
- Batteriespeicher: 8-10 kWh Kapazität
- Intelligentes Energiemanagementsystem zur Steuerung
- Großer Pufferspeicher als thermischer Speicher
Zusatznutzen: Im Sommer können Sie Ihren Überschussstrom für die Warmwasserbereitung nutzen und machen sich nahezu unabhängig vom Gaskessel. Das System läuft dann praktisch CO2-neutral!
Die Investition amortisiert sich durch die doppelte Einsparung (Heizung + Strom) oft schon nach 10-15 Jahren.