Wärmepumpe richtig reinigen
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Eine Wärmepumpe ist eine bedeutende Investition in effizientes und nachhaltiges Heizen. Doch wie jedes technische Gerät benötigt auch sie regelmäßige Pflege, um optimal zu funktionieren. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie Ihre Wärmepumpe reinigen können, welche Vorteile eine saubere Anlage bietet und wie Sie durch regelmäßige Wartung die Lebensdauer Ihres Heizsystems verlängern.
Empfohlene Produkte zu Wärmepumpe reinigen
Warum ist die regelmäßige Reinigung der Wärmepumpe so wichtig?
Die regelmäßige Reinigung einer Wärmepumpe ist kein optionaler Luxus, sondern eine Notwendigkeit für den effizienten Betrieb. Verschmutzungen können die Leistung der Wärmepumpe erheblich beeinträchtigen und zu einer Reihe von Problemen führen:
Reduzierte Effizienz: Selbst leichte Verschmutzungen an Wärmetauschern, Verdampfern oder Luftfiltern können den Wirkungsgrad der Anlage um bis zu 25% senken. Das bedeutet: Ihre Wärmepumpe verbraucht mehr Energie, um die gleiche Wärmeleistung zu erbringen.
Höhere Betriebskosten: Eine verschmutzte Wärmepumpe muss härter arbeiten, was zu einem erhöhten Stromverbrauch führt. Über ein Jahr betrachtet können sich diese Mehrkosten durchaus bemerkbar machen.
Verkürzte Lebensdauer: Wenn Bauteile aufgrund von Verschmutzungen ständig unter erhöhter Belastung stehen, nutzen sie sich schneller ab. Eine regelmäßige Reinigung mit einem speziellen Wärmepumpenreiniger kann die Lebensdauer Ihrer Anlage um mehrere Jahre verlängern.
Empfohlene Produkte zu Wärmepumpenreiniger
Vermeidung von Reparaturkosten: Durch regelmäßige Reinigung können Defekte frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor größere Schäden entstehen. Eine gründliche Inspektion während der Reinigung kann teure Reparaturen oder sogar einen vorzeitigen Austausch der gesamten Anlage vermeiden.
Die ideale Reinigungsroutine für Ihre Wärmepumpe
Eine effektive Reinigungsroutine für Ihre Wärmepumpe sollte auf regelmäßigen Intervallen basieren. Experten empfehlen, die grundlegende Reinigung alle 2-3 Monate selbst durchzuführen, während eine umfassendere Wartung inklusive professioneller Reinigung einmal jährlich stattfinden sollte.
Die regelmäßige Reinigung der Wärmepumpe umfasst mehrere wichtige Schritte. Zunächst sollten Sie die Anlage vom Strom trennen, um sicher arbeiten zu können. Anschließend können Sie mit der Reinigung der Außeneinheit beginnen:
Entfernen Sie zunächst grobe Verschmutzungen wie Blätter, Zweige oder andere Fremdkörper von der Außeneinheit. Prüfen Sie dabei auch, ob ausreichend Freiraum (mindestens 50 cm) um die Einheit herum besteht, damit die Luftzirkulation nicht beeinträchtigt wird.
Der Luftfilter der Wärmepumpe spielt eine entscheidende Rolle für die Effizienz. Ziehen Sie diesen vorsichtig heraus und reinigen Sie ihn gründlich. Bei leichten Verschmutzungen reicht oft Ausblasen mit Druckluft oder vorsichtiges Absaugen. Bei stärkeren Verschmutzungen können Sie den Filter mit lauwarmem Wasser und mildem Reinigungsmittel säubern. Achten Sie darauf, dass der Filter vollständig trocken ist, bevor Sie ihn wieder einsetzen.
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Für die Lamellen des Wärmetauschers benötigen Sie besondere Vorsicht. Diese sind empfindlich und können leicht verbogen werden. Mit einer weichen Bürste oder einem speziellen Wärmepumpen Wartungsset können Sie Staub und Schmutz entfernen. Arbeiten Sie dabei immer in Richtung der Lamellen, um Beschädigungen zu vermeiden.
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Eine gründliche äußere Reinigung der Gehäuseteile mit einem feuchten Tuch und mildem Reinigungsmittel rundet die Basispflege ab. Achten Sie darauf, keine aggressiven Chemikalien zu verwenden, die die Oberflächen angreifen könnten.
Spezielle Reinigung der Wärmepumpe mit professionellen Mitteln
Für eine tiefere Reinigung, die etwa 1-2 Mal jährlich erfolgen sollte, empfiehlt sich die Verwendung spezieller Reinigungsmittel. Ein Wärmepumpenreiniger ist speziell auf die Anforderungen dieser Heizsysteme abgestimmt und löst effektiv Verschmutzungen, ohne die empfindlichen Komponenten zu beschädigen.
Bei der Anwendung sollten Sie stets die Herstellerangaben beachten. In der Regel wird das Reinigungsmittel auf die Lamellen aufgesprüht und nach einer bestimmten Einwirkzeit mit klarem Wasser abgespült. Dabei ist wichtig, dass das Wasser mit niedrigem Druck aufgebracht wird, um die Lamellen nicht zu beschädigen.
Achten Sie bei der Auswahl eines Reinigungsmittels auf umweltfreundliche und biologisch abbaubare Produkte, besonders wenn das Spülwasser ins Erdreich versickert. Moderne Reinigungssets für Wärmepumpen enthalten oft alle notwendigen Komponenten für eine gründliche Reinigung – vom Spezialreiniger bis zur geeigneten Bürste.
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Wie effektiv eine regelmäßige Reinigung sein kann, zeigt ein Blick auf die Optimierung der Heizleistung durch regelmäßige Kontrollen. Durch die richtige Pflege können Sie die Effizienz Ihrer Anlage deutlich steigern.
Professionelle Wartung vs. Selbstreinigung: Was ist sinnvoll?
Die Frage, ob eine professionelle Wartung oder die Selbstreinigung der Wärmepumpe die bessere Wahl ist, beschäftigt viele Anlagenbesitzer. Tatsächlich ist eine Kombination aus beidem optimal: Während Sie die grundlegende Reinigung selbst durchführen können, sollte mindestens einmal jährlich ein Fachmann die Anlage gründlich inspizieren und warten.
Bei der Selbstreinigung der Wärmepumpe können Sie regelmäßig folgende Arbeiten durchführen:
– Entfernen von groben Verschmutzungen und Fremdkörpern
– Reinigung oder Austausch der Luftfilter
– Vorsichtige Reinigung der Lamellen
– Überprüfung der Kondensatableitung auf Verstopfungen
– Äußere Reinigung des Gehäuses
Der professionelle Wartungsservice hingegen umfasst zusätzlich:
– Überprüfung des Kältemitteldrucks
– Kontrolle der elektrischen Anschlüsse und Komponenten
– Leistungsmessung und Effizienzprüfung
– Tiefenreinigung mit Spezialgeräten
– Überprüfung und ggf. Anpassung der Steuerungssoftware
Besonders bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist die professionelle Wartung wichtig, da diese mit dem dynamischen Außenklima interagieren und daher stärker verschmutzen können als erdgekoppelte Systeme. Wie Sie die Effizienz durch regelmäßige Kontrollen sichern können, erfahren Sie auch im Artikel über Effizienz durch regelmäßige Kontrollen sichern.
Die richtige Reinigung der verschiedenen Wärmepumpentypen
Je nach Wärmepumpentyp ergeben sich unterschiedliche Anforderungen an die Reinigung. Bei Luft-Wasser-Wärmepumpen ist besonders die Außeneinheit anfällig für Verschmutzungen durch Pollen, Laub oder Staub. Hier sollte ein besonderes Augenmerk auf die Reinigung der Lamellen und des Ventilators gelegt werden.
Bei Sole-Wasser-Wärmepumpen (Erdwärmepumpen) sind die Außeneinheiten weniger exponiert, dennoch sollten die Wärmetauscher und Filter regelmäßig kontrolliert werden. Auch die Sole-Flüssigkeit sollte gelegentlich auf ihre Qualität und den richtigen pH-Wert geprüft werden.
Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die Grundwasser als Wärmequelle nutzen, benötigen besondere Aufmerksamkeit bei den Filtersystemen. Diese können durch Sedimente und Mineralien im Grundwasser verstopfen und sollten entsprechend häufiger gereinigt oder ausgetauscht werden.
Tipps für eine effiziente Wärmepumpenreinigung im Jahreszyklus
Ein durchdachter Reinigungsplan über das Jahr verteilt hilft, die Wärmepumpe stets in optimalem Zustand zu halten:
Frühjahr: Nach der Heizperiode ist der ideale Zeitpunkt für eine gründliche Reinigung. Entfernen Sie Winterschmutz und bereiten Sie die Anlage auf einen effizienten Betrieb im Sommermodus vor (falls Ihre Wärmepumpe auch zur Kühlung verwendet wird).
Sommer: In dieser Zeit sollten Sie vor allem die Außeneinheit im Blick behalten. Pollen, Flugsamen und Insekten können die Lamellen verstopfen. Regelmäßiges Abbürsten oder vorsichtiges Abspritzen hält die Luftzirkulation optimal.
Herbst: Vor Beginn der Heizperiode ist eine umfassende Inspektion und Reinigung empfehlenswert. Jetzt ist auch der ideale Zeitpunkt für die jährliche Wartung durch einen Fachmann.
Winter: Achten Sie bei Schneefall darauf, dass die Außeneinheit nicht von Schnee bedeckt wird und dass Kondenswasser ungehindert abfließen kann.
Durch diesen saisonalen Ansatz stellen Sie sicher, dass Ihre Wärmepumpe zu jeder Jahreszeit optimal funktioniert und maximale Effizienz erreicht.
Häufige Fehler bei der Wärmepumpenreinigung vermeiden
Bei der Reinigung einer Wärmepumpe können einige Fehler die Anlage beschädigen oder die Effizienz beeinträchtigen:
Hochdruckreiniger vermeiden: Der starke Wasserstrahl kann die empfindlichen Lamellen verbiegen oder beschädigen. Verwenden Sie lieber einen Gartenschlauch mit sanftem Wasserstrahl.
Keine aggressiven Reinigungsmittel: Säurehaltige oder stark alkalische Reiniger können Korrosion verursachen. Nutzen Sie speziell für Wärmepumpen entwickelte Reinigungsmittel.
Lamellen nicht verbiegen: Arbeiten Sie bei der Reinigung der Lamellen immer in Richtung der Lamellen, niemals quer dazu.
Luftfilter regelmäßig wechseln: Ein verstopfter Luftfilter beeinträchtigt die Effizienz erheblich. Tauschen Sie ihn gemäß den Herstellerempfehlungen aus oder reinigen Sie ihn gründlich.
Gerät nicht bei Betrieb reinigen: Schalten Sie die Wärmepumpe vor jeder Reinigung ab und trennen Sie sie vom Stromnetz.
Fazit: Investition in die Reinigung zahlt sich aus
Die regelmäßige und fachgerechte Reinigung Ihrer Wärmepumpe ist eine Investition, die sich in mehrfacher Hinsicht auszahlt. Sie sichert nicht nur die optimale Effizienz Ihrer Anlage und senkt dadurch die Betriebskosten, sondern verlängert auch die Lebensdauer des gesamten Systems erheblich.
Mit den richtigen Werkzeugen und Reinigungsmitteln wie einem hochwertigen Wärmepumpenreiniger und einem passenden Luftfilter für die Wärmepumpe können Sie einen Großteil der notwendigen Wartungsarbeiten selbst durchführen. Ergänzt durch eine jährliche Inspektion durch Fachpersonal stellen Sie sicher, dass Ihre Wärmepumpe über viele Jahre hinweg zuverlässig und effizient arbeitet.
Bedenken Sie: Eine saubere Wärmepumpe ist nicht nur kostensparend und umweltfreundlich, sondern bietet auch maximalen Komfort durch zuverlässige Wärmeversorgung. Die Zeit und das Geld, die Sie in die regelmäßige Reinigung investieren, werden durch geringere Energiekosten und eine längere Nutzungsdauer mehr als kompensiert.
+ Wie oft muss ich meine Wärmepumpe reinigen?
Die Reinigungsintervalle hängen von der Art der Wartung ab: Eine grundlegende Reinigung sollten Sie alle 2-3 Monate selbst durchführen, während eine umfassende professionelle Wartung einmal jährlich stattfinden sollte.
Bei der regelmäßigen Selbstreinigung entfernen Sie grobe Verschmutzungen von der Außeneinheit, reinigen oder wechseln den Luftfilter und säubern vorsichtig die Lamellen mit einer weichen Bürste. Für die Tiefenreinigung 1-2 Mal jährlich empfiehlt sich ein spezieller Wärmepumpenreiniger.
Besonders wichtig sind Reinigungen im Frühjahr nach der Heizperiode, im Sommer wegen Pollen und Flugsamen, sowie im Herbst vor Beginn der Heizperiode. Diese Routine sichert die Effizienz und kann den Wirkungsgrad um bis zu 25% verbessern.
+ Was brauche ich zur Reinigung meiner Wärmepumpe?
Für die Grundreinigung benötigen Sie nur wenige Utensilien: einen Gartenschlauch mit sanftem Wasserstrahl, eine weiche Bürste, Mikrofasertücher und mildes Reinigungsmittel.
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Für eine gründlichere Wartung empfiehlt sich ein komplettes Wärmepumpen-Wartungsset, das speziell auf die Anforderungen dieser Heizsysteme abgestimmt ist. Ein professioneller Wärmepumpenreiniger löst Verschmutzungen effektiv, ohne die empfindlichen Komponenten zu beschädigen.
Vermeiden Sie unbedingt Hochdruckreiniger – diese können die Lamellen verbiegen. Auch Druckluft ist praktisch zum Ausblasen von Luftfiltern. Achten Sie bei allen Reinigungsmitteln auf umweltfreundliche und biologisch abbaubare Produkte.
+ Kann ich meine Wärmepumpe selbst reinigen oder brauche ich einen Fachmann?
Die optimale Lösung ist eine Kombination aus beidem: Grundlegende Reinigungsarbeiten können Sie problemlos selbst durchführen, während eine professionelle Wartung einmal jährlich durch einen Fachmann erfolgen sollte.
Selbst erledigen können Sie: Entfernen von Laub und groben Verschmutzungen, Reinigung oder Austausch der Luftfilter, vorsichtige Säuberung der Lamellen mit einer Lamellenbürste, äußere Gehäusereinigung und Kontrolle der Kondensatableitung. Mit einem Wärmepumpenreiniger können Sie auch tiefergehende Reinigungen durchführen.
Der Fachmann übernimmt: Überprüfung des Kältemitteldrucks, Kontrolle elektrischer Anschlüsse, Leistungsmessung, professionelle Tiefenreinigung mit Spezialgeräten und Softwareanpassungen. Diese Kombination spart Kosten und gewährleistet gleichzeitig optimale Funktion.
+ Welche Fehler sollte ich bei der Reinigung meiner Wärmepumpe vermeiden?
Der häufigste und gefährlichste Fehler ist die Verwendung eines Hochdruckreinigers – der starke Wasserstrahl verbiegt die empfindlichen Lamellen und kann erhebliche Schäden verursachen. Nutzen Sie stattdessen einen Gartenschlauch mit sanftem Strahl.
Weitere kritische Fehler: Aggressive Reinigungsmittel wie säurehaltige oder stark alkalische Produkte verursachen Korrosion. Verwenden Sie ausschließlich spezielle Wärmepumpenreiniger oder milde Reinigungsmittel.
Arbeiten Sie bei den Lamellen immer in Lamellenrichtung, niemals quer – eine spezielle Lamellenbürste hilft dabei. Vergessen Sie nicht, den Luftfilter regelmäßig zu wechseln, und schalten Sie die Anlage vor jeder Reinigung vom Strom ab.
+ Was kostet mich eine verschmutzte Wärmepumpe an Mehrkosten?
Eine verschmutzte Wärmepumpe kann den Wirkungsgrad um bis zu 25% senken, was sich direkt auf Ihre Stromrechnung auswirkt. Bei einer durchschnittlichen Wärmepumpe mit 3.000-4.000 kWh Jahresverbrauch können durch Verschmutzung zusätzliche 750-1.000 kWh anfallen – das bedeutet jährliche Mehrkosten von 200-300 Euro bei aktuellen Strompreisen.
Hinzu kommen potenzielle Reparaturkosten durch erhöhten Verschleiß: Bauteile, die unter ständig erhöhter Belastung stehen, verschleißen schneller und können vorzeitig ausfallen. Eine professionelle Reparatur kann schnell mehrere hundert bis tausend Euro kosten.
Die Investition in regelmäßige Reinigung ist dagegen minimal: Ein Wärmepumpen-Wartungsset kostet etwa 20-40 Euro, Ersatzfilter 10-30 Euro. Die regelmäßige Pflege amortisiert sich also bereits im ersten Jahr.
+ Wie reinige ich den Luftfilter meiner Wärmepumpe richtig?
Den Luftfilter zu reinigen ist eine der wichtigsten Wartungsmaßnahmen, die Sie alle 2-3 Monate durchführen sollten. Schalten Sie zunächst die Wärmepumpe ab und trennen Sie sie vom Stromnetz. Ziehen Sie dann den Luftfilter vorsichtig aus der Halterung.
Bei leichten Verschmutzungen reicht Ausblasen mit Druckluft oder vorsichtiges Absaugen mit einem Staubsauger mit Bürstenaufsatz. Bei stärkeren Verschmutzungen waschen Sie den Filter mit lauwarmem Wasser und mildem Spülmittel.
Wichtig: Lassen Sie den Filter vollständig an der Luft trocknen, bevor Sie ihn wieder einsetzen – ein feuchter Filter kann Schimmelbildung fördern. Bei stark beschädigten oder sehr alten Filtern ist ein Austausch sinnvoller als die Reinigung.
+ Welcher Wärmepumpenreiniger ist der beste?
Der beste Wärmepumpenreiniger sollte mehrere Kriterien erfüllen: Er muss effektiv Verschmutzungen lösen, darf aber gleichzeitig die empfindlichen Komponenten wie Aluminium-Lamellen nicht angreifen. Achten Sie auf pH-neutrale Formulierungen, die speziell für Wärmetauscher entwickelt wurden.
Empfehlenswert sind biologisch abbaubare Wärmepumpenreiniger, besonders wenn das Spülwasser ins Erdreich versickert. Produkte mit Schaumformel haben den Vorteil, dass sie länger auf den Lamellen haften und dadurch besser wirken können.
Viele Hersteller bieten komplette Wärmepumpen-Reinigungssets an, die neben dem Reiniger auch passende Sprühflaschen und Bürsten enthalten. Beachten Sie stets die Herstellerangaben zur Einwirkzeit und Verdünnung – meist 5-15 Minuten Einwirkzeit, dann mit klarem Wasser abspülen.
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+ Was muss ich bei der Reinigung von Luft-Wasser-Wärmepumpen besonders beachten?
Luft-Wasser-Wärmepumpen sind besonders anfällig für Verschmutzungen, da sie ständig mit der Außenluft in Kontakt stehen. Die Außeneinheit sammelt Pollen, Staub, Laub, Flugsamen und sogar Insekten, die die Lamellen verstopfen können.
Kontrollieren Sie regelmäßig den Freiraum um die Außeneinheit – mindestens 50 cm sollten frei sein für optimale Luftzirkulation. Entfernen Sie grobes Material wie Laub und Zweige sofort. Die Lamellen reinigen Sie am besten mit einer speziellen Lamellenbürste und einem Wärmepumpenreiniger.
Im Sommer ist häufigere Reinigung nötig (alle 4-6 Wochen), im Winter achten Sie darauf, dass Schnee die Einheit nicht blockiert und Kondenswasser frei abfließen kann. Der Luftfilter sollte bei diesem Typ besonders häufig kontrolliert werden.
+ Wie erkenne ich, dass meine Wärmepumpe dringend gereinigt werden muss?
Mehrere Warnsignale deuten auf Reinigungsbedarf hin: Das offensichtlichste Zeichen ist ein merklicher Anstieg der Stromkosten bei gleichbleibendem Nutzungsverhalten. Wenn Ihre Wärmepumpe plötzlich 15-25% mehr Energie verbraucht, ist meist Verschmutzung die Ursache.
Weitere Anzeichen sind ungewöhnliche Geräusche wie Brummen oder Pfeifen, verminderte Heizleistung (Räume werden nicht mehr richtig warm), längere Laufzeiten der Anlage und sichtbare Verschmutzungen an der Außeneinheit. Auch Eisbildung an ungewöhnlichen Stellen oder verstopfte Kondensatableitungen sind Warnsignale.
Bei diesen Symptomen sollten Sie zunächst selbst eine Grundreinigung mit einem Wartungsset durchführen: Luftfilter reinigen oder wechseln, Lamellen mit einer weichen Bürste säubern. Bessert sich nichts, kontaktieren Sie einen Fachmann.
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+ Welche Werkzeuge und Hilfsmittel erleichtern die Wärmepumpen-Wartung?
Mit den richtigen Werkzeugen wird die Wartung deutlich einfacher und effektiver. Unverzichtbar ist ein komplettes Wärmepumpen-Wartungsset, das meist bereits die wichtigsten Komponenten enthält.
Für die Lamellenreinigung sind eine spezielle Lamellenbürste oder ein Lamellenkamm ideal. Zum Ausblasen von Staub eignet sich Druckluft-Spray. Für die Tiefenreinigung benötigen Sie einen hochwertigen Wärmepumpenreiniger und eine Sprühflasche.
Praktisch sind auch Mikrofasertücher, Arbeitshandschuhe, eine Taschenlampe für schwer einsehbare Bereiche und ein Inspektionsspiegel. Ein Set Ersatz-Luftfilter auf Vorrat spart Zeit.
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