Vernetzte Heizkörper revolutionieren Ihr Zuhause
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Berlin
In der Welt des Smart Heating haben sich vernetzte Heizkörper als Game-Changer etabliert. Diese intelligenten Systeme transformieren konventionelle Heizkörper in hochmoderne, steuerbare Wärmequellen, die nicht nur den Komfort erhöhen, sondern auch erhebliche Energieeinsparungen ermöglichen. Während klassische Heizkörper oft nur durch manuelle Thermostatventile gesteuert werden können, bieten ihre vernetzten Pendants eine Vielzahl an Funktionen, die das Heizen auf ein völlig neues Level heben.
Wie funktionieren vernetzte Heizkörper im Smart Home?
Das Herzstück eines vernetzten Heizkörpersystems bilden smarte Thermostate, die die herkömmlichen, manuellen Thermostatköpfe ersetzen. Diese smarten Heizkörperthermostate verfügen über eingebaute Motoren, Sensoren und Kommunikationstechnologie, die es ihnen ermöglichen, mit anderen Geräten und zentralen Steuerungseinheiten zu kommunizieren.
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Die Integration in Ihr Smart Home erfolgt typischerweise über:
- WLAN-Verbindung: Direkte Kommunikation mit Ihrem Heimnetzwerk
- Zigbee/Z-Wave: Energieeffiziente Funkprotokolle, die oft eine Bridge benötigen
- Bluetooth: Für die direkte Steuerung über Ihr Smartphone in Reichweite
Ein Smart Home Gateway dient dabei als zentrale Schnittstelle zwischen Ihren vernetzten Heizkörpern und anderen Smart-Home-Komponenten. Es ermöglicht die nahtlose Integration in bestehende Ökosysteme wie Apple HomeKit, Google Home oder Amazon Alexa.
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Die intelligente Steuerung erfolgt über dedizierte Apps, die eine präzise Kontrolle der Raumtemperatur erlauben. Sie können individuelle Heizpläne erstellen, die Heizung aus der Ferne steuern oder automatisierte Szenarien einrichten, die auf Ihre persönlichen Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Die Vorteile von vernetzten Heizkörpern
Energie- und Kostenersparnis durch vernetzte Heizkörper
Der wohl überzeugendste Vorteil vernetzter Heizkörper liegt in ihrem Energieeinsparpotenzial. Die smarte Technologie ermöglicht eine bedarfsgerechte Heizung, die sich Ihrem Alltag anpasst:
Bis zu 30% Energieersparnis sind möglich, indem die Heizung nur dann aktiv ist, wenn sie tatsächlich benötigt wird. Die intelligenten Systeme erkennen, wenn Räume nicht genutzt werden und senken automatisch die Temperatur. Darüber hinaus können sie durch Fenster-offen-Erkennung das unnötige Heizen bei Lüftungsvorgängen verhindern.
Durch die Präzisionssteuerung wird zudem das Überheizen von Räumen vermieden. Statt wie bei manuellen Thermostaten zwischen „zu warm“ und „zu kalt“ zu pendeln, halten WLAN Thermostate die Temperatur exakt auf dem gewünschten Niveau.
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Im Artikel über intelligentes Heizen und Geldersparnis finden Sie weitere detaillierte Informationen, wie smarte Heiztechnologien Ihre Heizkosten senken können.
Komfort und Bequemlichkeit
Der erhöhte Wohnkomfort ist ein weiterer wesentlicher Vorteil vernetzter Heizkörper. Die Möglichkeit, die Heizung per App zu steuern, bedeutet, dass Sie das Aufstehen in eine warme Wohnung genießen können, ohne die ganze Nacht heizen zu müssen. Durch eine Heizungssteuerung App können Sie von unterwegs die Heizung einschalten, sodass Sie in ein behaglich warmes Zuhause zurückkehren.
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Die zeitliche Programmierung ermöglicht es, für jeden Raum und jeden Wochentag individuelle Temperaturprofile festzulegen. Morgens im Bad 23°C, tagsüber im ungenutzten Arbeitszimmer nur 18°C und abends im Wohnzimmer behagliche 21°C – alles automatisch und ohne Ihr Zutun.
Besonders komfortabel wird es durch die Integration mit Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant. Ein einfacher Sprachbefehl genügt, und die Temperatur wird angepasst – perfekt, wenn Sie gerade keine Hand frei haben oder bequem auf der Couch sitzen.
Flexibilität und Anpassungsfähigkeit
Vernetzte Heizkörper zeichnen sich durch ihre hohe Flexibilität aus. Im Gegensatz zu komplexen Fußbodenheizungssystemen lassen sie sich in fast jedem Wohnraum nachrüsten, ohne dass umfangreiche bauliche Maßnahmen notwendig sind. Dies macht sie besonders attraktiv für:
Mietwohnungen: Da keine dauerhaften Eingriffe in die Bausubstanz erforderlich sind, können auch Mieter von den Vorteilen profitieren. Die smarten Thermostate lassen sich bei einem Umzug einfach mitnehmen und am neuen Wohnort wieder installieren.
Altbauten: In historischen Gebäuden, wo umfassende Modernisierungen oft schwierig sind, bieten vernetzte Heizkörper eine einfache Möglichkeit, dennoch von moderner Heiztechnik zu profitieren.
Gemischte Systeme: Die Technologie lässt sich problemlos mit bestehenden Heizsystemen kombinieren und Schritt für Schritt erweitern.
Installation und Einrichtung von vernetzten Heizkörpern
Die Installation smarter Heizkörperthermostate ist überraschend einfach und kann in den meisten Fällen ohne Fachmann durchgeführt werden. Sie erfordert keine Eingriffe in das Heizsystem selbst und ist in wenigen Minuten pro Heizkörper abgeschlossen.
Der typische Installationsprozess umfasst folgende Schritte:
- Altes Thermostat entfernen: Das herkömmliche Thermostat wird abgeschraubt. Bei den meisten Heizkörpern ist dies ohne Werkzeug möglich.
- Adapter anbringen: Falls nötig, wird ein passender Adapter für Ihren Heizkörpertyp montiert. Die meisten Systeme kommen mit einem Set verschiedener Adapter.
- Smartes Thermostat installieren: Das neue Thermostat wird aufgeschraubt und mit Batterien versorgt.
- Einrichtung in der App: Nach dem Download der zugehörigen App folgen Sie dem Einrichtungsassistenten, um das Thermostat mit Ihrem WLAN zu verbinden.
- Kalibrierung und Anpassung: Abschließend wird das Thermostat kalibriert und auf Ihre Bedürfnisse eingestellt.
Für ein vollständiges System benötigen Sie bei den meisten Herstellern zusätzlich eine Bridge oder ein Gateway, das die Kommunikation zwischen den Thermostaten und Ihrem WLAN-Netzwerk ermöglicht. Achten Sie beim Kauf darauf, dass das System mit Ihrer vorhandenen Smart-Home-Infrastruktur kompatibel ist.
Die wichtigsten Funktionen vernetzter Heizkörper
Moderne vernetzte Heizkörpersysteme bieten eine beeindruckende Bandbreite an Funktionen, die weit über die einfache Temperaturregelung hinausgehen:
Lernfähige Algorithmen analysieren Ihr Nutzungsverhalten und die thermischen Eigenschaften Ihres Zuhauses. Sie lernen, wie lange es dauert, einen Raum auf die gewünschte Temperatur zu bringen, und beginnen rechtzeitig mit dem Heizen.
Geofencing nutzt die GPS-Daten Ihres Smartphones, um zu erkennen, wann Sie sich Ihrem Zuhause nähern oder es verlassen. Die Heizung kann automatisch hochgefahren werden, wenn Sie auf dem Heimweg sind, oder in den Sparmodus wechseln, wenn der letzte Bewohner das Haus verlässt.
Wetterprognosen werden in die Heizsteuerung einbezogen, um beispielsweise bei sonnigem Wetter die Heizleistung zu reduzieren, wenn zusätzliche Solarwärme zu erwarten ist.
Fenstererkennung registriert plötzliche Temperaturabfälle und schaltet die Heizung automatisch ab, wenn gelüftet wird.
Die Integration von Wetterprognosen in intelligente Heizsysteme stellt eine besonders fortschrittliche Funktion dar, die erheblich zur Energieeffizienz beitragen kann.
Die besten vernetzten Heizkörpersysteme im Überblick
Auf dem Markt für vernetzte Heizkörper haben sich mehrere Hersteller mit unterschiedlichen Stärken etabliert. Zu den führenden Anbietern gehören:
Etablierte Smart-Home-Spezialisten wie Tado, Netatmo und Eve bieten ausgereifte Systeme mit hoher Zuverlässigkeit und umfangreichen Funktionen. Sie zeichnen sich durch intuitive Apps und gute Integration in bestehende Smart-Home-Ökosysteme aus.
Traditionelle Heizungshersteller wie Bosch, Viessmann und Buderus bringen ihre Expertise in der Heiztechnik ein und bieten oft Lösungen, die besonders gut mit ihren Heizsystemen harmonieren.
Newcomer und Spezialisten wie Equiva (ehemals eQ-3) mit Homematic IP fokussieren sich auf spezifische Aspekte wie besonders hohe Sicherheit oder spezielle Einsatzszenarien.
Bei der Auswahl eines Systems sollten Sie auf folgende Kriterien achten:
- Kompatibilität mit Ihren vorhandenen Heizkörpern
- Integration in Ihr bestehendes Smart-Home-System
- Akkulaufzeit der Thermostate
- Qualität und Benutzerfreundlichkeit der App
- Datenschutzbestimmungen des Anbieters
- Verfügbarkeit von Zusatzfunktionen wie Fenster-Sensoren
Zukunftsperspektiven für vernetzte Heizkörpertechnologie
Die Entwicklung vernetzter Heizkörper schreitet kontinuierlich voran. Künftige Generationen werden voraussichtlich noch präzisere Sensoren, längere Batterielaufzeiten und fortschrittlichere KI-Funktionen bieten. Auch die Integration mit erneuerbaren Energiequellen wird zunehmend wichtiger.
Besonders spannend sind Entwicklungen in Richtung prädiktiver Wartung, bei der das System frühzeitig erkennt, wenn ein Heizkörper entlüftet werden muss oder andere Wartungsarbeiten anstehen. Auch die Integration mit Smart-Metern dürfte zunehmen, um den Energieverbrauch noch transparenter zu machen und dynamische Stromtarife optimal zu nutzen.
Die zunehmende Standardisierung im Smart-Home-Bereich, etwa durch den neuen Matter-Standard, wird die Interoperabilität verschiedener Systeme verbessern und die intelligente Heizungssteuerung noch nahtloser in den vernetzten Alltag integrieren.
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Fazit: Lohnen sich vernetzte Heizkörper für Sie?
Vernetzte Heizkörper stellen eine sinnvolle Investition für nahezu jeden Haushalt dar. Die Kombination aus Energieeinsparung, erhöhtem Komfort und Flexibilität macht sie zu einer attraktiven Option für klimabewusstes und komfortables Wohnen.
Besonders lohnend sind sie für:
Vielbenutzer: Wer häufig unterwegs ist oder unregelmäßige Anwesenheitszeiten hat, profitiert besonders von der Fernsteuerung und automatischen Anpassung.
Energiesparer: Die präzise, bedarfsgerechte Steuerung hilft, Heizkosten deutlich zu reduzieren.
Smart-Home-Enthusiasten: Die nahtlose Integration in bestehende Smart-Home-Systeme erweitert deren Funktionalität erheblich.
Mit überschaubaren Anschaffungskosten, die sich oft innerhalb weniger Heizperioden amortisieren, und der einfachen Installation ohne große bauliche Eingriffe stellen vernetzte Heizkörper eine der zugänglichsten und effektivsten Smart-Home-Technologien dar, die heute verfügbar sind.
+ Wie funktionieren vernetzte Heizkörper und was brauche ich für die Installation?
Vernetzte Heizkörper funktionieren durch smarte Heizkörperthermostate, die Ihre alten manuellen Thermostatköpfe ersetzen. Diese intelligenten Geräte verfügen über eingebaute Motoren, Sensoren und kommunizieren über WLAN, Zigbee oder Bluetooth mit Ihrem Smartphone.
Für die Installation benötigen Sie zunächst die smarten Thermostate selbst und bei den meisten Systemen zusätzlich eine Bridge oder ein Gateway, das die Kommunikation zwischen Thermostaten und WLAN ermöglicht. Die Installation ist überraschend einfach: Sie schrauben einfach das alte Thermostat ab, bringen bei Bedarf einen passenden Adapter an und montieren das neue smarte Thermostat. Danach legen Sie Batterien ein und richten das System über die zugehörige App ein. Der gesamte Vorgang dauert nur wenige Minuten pro Heizkörper und erfordert keine Eingriffe in Ihr Heizsystem – perfekt auch für Mietwohnungen!
+ Wie viel Energie und Geld kann ich mit vernetzten Heizkörpern wirklich sparen?
Mit vernetzten Heizkörpern können Sie bis zu 30% Ihrer Heizkosten einsparen – das sind bei einem durchschnittlichen Haushalt mehrere hundert Euro pro Jahr!
Die Einsparung funktioniert durch mehrere intelligente Mechanismen: Die smarten Thermostate heizen nur dann, wenn tatsächlich jemand zu Hause ist, senken automatisch die Temperatur in ungenutzten Räumen und verhindern durch Fenster-offen-Erkennung das unnötige Heizen beim Lüften. Besonders effektiv ist die Präzisionssteuerung: Während manuelle Thermostate oft zwischen „zu warm“ und „zu kalt“ pendeln und dabei viel Energie verschwenden, halten smarte Systeme die Temperatur exakt auf dem gewünschten Niveau.
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Ein praktisches Beispiel: Wenn Sie täglich 8 Stunden arbeiten sind und die Heizung in dieser Zeit um nur 3°C reduzieren, sparen Sie bereits rund 18% Energie. Mit zusätzlichen Funktionen wie Geofencing und lernfähigen Algorithmen optimiert sich das System kontinuierlich weiter. Die Anschaffungskosten amortisieren sich dadurch meist schon nach 1-2 Heizperioden.
+ Welche vernetzten Heizkörperthermostate sind die besten für Einsteiger?
Für Einsteiger eignen sich besonders Systeme, die einfach zu installieren sind und eine intuitive Bedienung bieten. Zu den Top-Empfehlungen gehören Tado, Netatmo und Eve Thermo.
Tado punktet mit ausgezeichneter App-Bedienung und zuverlässiger Fenster-offen-Erkennung. Das System lässt sich problemlos mit Alexa, Google Home und Apple HomeKit verbinden. Netatmo überzeugt durch sein elegantes Design und kommt ohne Abo-Gebühren aus – alle Funktionen sind dauerhaft kostenlos verfügbar. Eve Thermo ist ideal für Apple-Nutzer, da es nahtlos mit HomeKit funktioniert und besonders hohen Wert auf Datenschutz legt.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass ein Starter-Set meist günstiger ist als Einzelkäufe. Diese Sets enthalten typischerweise die benötigte Bridge und mehrere Thermostate. Für die ersten Schritte reichen oft 2-3 Thermostate für die am häufigsten genutzten Räume.
+ Kann ich vernetzte Heizkörper auch in einer Mietwohnung installieren?
Ja, absolut! Vernetzte Heizkörperthermostate sind perfekt für Mietwohnungen geeignet, da keine dauerhaften Eingriffe in die Bausubstanz notwendig sind.
Die Installation ist komplett rückstandslos: Sie schrauben lediglich die vorhandenen Thermostatköpfe ab und ersetzen sie durch die smarten Versionen. Bei einem Umzug bewahren Sie einfach die originalen Thermostate auf, schrauben sie vor Ihrem Auszug wieder an und nehmen Ihre smarten Thermostate mit in die neue Wohnung. Die mitgelieferten Adapter passen auf nahezu alle gängigen Heizkörperventile.
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Ein weiterer Vorteil: Sie benötigen keinen Zugriff auf die Heizungsanlage selbst – die smarten Thermostate steuern nur den jeweiligen Heizkörper. Eine Genehmigung vom Vermieter ist rechtlich nicht erforderlich, da es sich um eine nicht-invasive, reversible Maßnahme handelt. Trotzdem empfiehlt es sich, den Vermieter zu informieren. Viele Vermieter freuen sich sogar, da durch die Energieeinsparung die Nebenkosten sinken und die Wohnung aufgewertet wird. Bewahren Sie die Originalteile gut auf und machen Sie Fotos der Installation – so ist der Rückbau beim Auszug in wenigen Minuten erledigt.
+ Was ist der Unterschied zwischen WLAN, Zigbee und Bluetooth bei Heizkörperthermostaten?
Die Wahl der Funktechnologie beeinflusst die Reichweite, den Energieverbrauch und die Systemarchitektur Ihrer smarten Heizungssteuerung.
WLAN-Thermostate wie viele WLAN-Thermostate kommunizieren direkt mit Ihrem Router und ermöglichen weltweite Fernsteuerung über Internet. Der Nachteil: höherer Stromverbrauch, weshalb die Batterien häufiger gewechselt werden müssen.
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Zigbee und Z-Wave sind energieeffiziente Funkprotokolle, die speziell für Smart Home entwickelt wurden. Zigbee-Thermostate benötigen eine Bridge oder Gateway, bieten dafür aber deutlich längere Batterielaufzeiten (oft 1-2 Jahre) und bilden ein stabiles Mesh-Netzwerk – jedes Gerät verstärkt das Signal für andere.
Bluetooth-Thermostate wie Bluetooth-Varianten funktionieren nur in direkter Nähe zu Ihrem Smartphone (ca. 10 Meter). Sie sind ideal für Einsteiger mit kleinen Wohnungen, ermöglichen aber keine Fernsteuerung von unterwegs, es sei denn, Sie nutzen zusätzlich einen Bluetooth-Gateway.
Empfehlung: Für größere Wohnungen und maximale Flexibilität sind Zigbee-Systeme optimal. Für kleine Haushalte ohne Fernsteuerungswunsch reichen Bluetooth-Lösungen völlig aus.
+ Wie lange halten die Batterien in smarten Heizkörperthermostaten?
Die Batterielaufzeit von smarten Heizkörperthermostaten variiert je nach Technologie und Nutzung zwischen 6 Monaten und 2 Jahren.
Die längste Batterielaufzeit bieten Zigbee- und Z-Wave-Thermostate mit typischerweise 1-2 Jahren, da diese Protokolle besonders energieeffizient arbeiten. Bluetooth-Thermostate halten meist 8-12 Monate, während WLAN-Thermostate aufgrund des höheren Energiebedarfs oft nur 6-9 Monate durchhalten.
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Die meisten Systeme verwenden Standard-AA-Batterien, die Sie günstig nachkaufen können. Empfehlenswert sind hochwertige Alkaline-Batterien oder noch besser Lithium-Batterien, die bei Kälte deutlich besser funktionieren – wichtig bei Heizkörpern an Außenwänden. Wiederaufladbare Akkus sind zwar umweltfreundlicher, halten aber aufgrund ihrer niedrigeren Spannung oft kürzer.
Die zugehörige App warnt Sie rechtzeitig vor leeren Batterien, sodass Sie nie unerwartet ohne Heizung dastehen. Ein Tipp: Wechseln Sie alle Batterien gleichzeitig zu Beginn der Heizperiode – so haben Sie den Rest des Winters Ruhe.
+ Funktionieren vernetzte Heizkörper auch mit Alexa und Google Assistant?
Ja, die meisten modernen Systeme lassen sich problemlos mit Alexa und Google Assistant steuern und machen Ihre Heizungssteuerung noch komfortabler!
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Führende Systeme wie Tado, Netatmo und Bosch Smart Home unterstützen beide Sprachassistenten vollständig. Die Einrichtung ist denkbar einfach: Sie aktivieren den entsprechenden Skill in der Alexa-App oder verknüpfen Ihr Google-Konto mit der Thermostat-App. Danach können Sie Sprachbefehle wie „Alexa, stelle das Wohnzimmer auf 22 Grad“ oder „Ok Google, erhöhe die Temperatur im Schlafzimmer um 2 Grad“ nutzen.
Für Apple-Nutzer bieten sich HomeKit-kompatible Thermostate an, die Sie per Siri steuern können. Besonders praktisch: Mit einem Echo Show oder Google Nest Hub können Sie die Temperatur auch über das Display anpassen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Kompatibilität explizit angegeben ist.
+ Brauche ich für jedes vernetzte Heizkörperthermostat eine separate App?
Nein, innerhalb eines Hersteller-Systems steuern Sie alle smarten Thermostate über eine zentrale App. Wenn Sie jedoch Geräte verschiedener Hersteller kombinieren, benötigen Sie möglicherweise mehrere Apps – es sei denn, Sie nutzen eine übergeordnete Smart-Home-Plattform.
Die Hersteller-App (z.B. Tado-App, Netatmo Energy App) bietet meist die umfangreichsten Funktionen und erlaubt detaillierte Einstellungen für alle Ihre vernetzten Heizkörper des gleichen Systems. Sie können hier Heizpläne erstellen, Statistiken einsehen und alle Räume zentral verwalten.
Für eine einheitliche Steuerung verschiedener Hersteller empfehlen sich Smart-Home-Zentralen wie Amazon Echo Plus mit integriertem Zigbee-Hub, Samsung SmartThings oder Homey Pro. Diese Systeme bündeln verschiedene Geräte in einer Oberfläche. Auch die neuen Matter-kompatiblen Geräte versprechen künftig noch bessere Interoperabilität zwischen verschiedenen Herstellern und Plattformen.
Tipp: Bleiben Sie bei der Heizungssteuerung idealerweise bei einem Hersteller – das spart nicht nur Apps, sondern ermöglicht auch optimale Funktionen wie raumübergreifende Automatisierung.
+ Können vernetzte Heizkörper erkennen, wenn ich ein Fenster öffne?
Ja, viele moderne Systeme verfügen über eine intelligente Fenster-offen-Erkennung, die unnötiges Heizen beim Lüften verhindert und so erheblich Energie spart.
Die Erkennung funktioniert auf zwei Arten: Die meisten smarten Thermostate haben integrierte Temperatursensoren, die einen plötzlichen Temperaturabfall registrieren. Sinkt die Raumtemperatur innerhalb kurzer Zeit stark, interpretiert das System dies als geöffnetes Fenster und drosselt automatisch die Heizung für eine festgelegte Zeit (meist 15-30 Minuten).
Noch präziser arbeitet die Kombination mit separaten Fenster- und Türkontakten. Diese kleinen Sensoren melden sofort an Ihre Smart-Home-Zentrale, wenn ein Fenster geöffnet wird, woraufhin die Heizung im betreffenden Raum sofort abschaltet – noch bevor die Temperatur fällt.
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Besonders ausgereifte Systeme wie Tado bieten diese Funktion standardmäßig und sehr zuverlässig. Die Fenster-offen-Erkennung kann je nach System 20-30% zusätzliche Energieeinsparung bringen, besonders wenn Sie häufig lüften. In der App können Sie die Empfindlichkeit und Dauer individuell anpassen.
+ Was ist Geofencing bei Heizkörperthermostaten und wie funktioniert es?
Geofencing ist eine intelligente Funktion, bei der Ihre smarte Heizungssteuerung automatisch erkennt, ob Sie zu Hause oder unterwegs sind, und die Temperatur entsprechend anpasst – völlig automatisch und ohne Ihr Zutun.
Die Technologie nutzt die GPS-Daten Ihres Smartphones: Sie definieren in der App einen virtuellen „Zaun“ (Geo-Fence) um Ihr Zuhause – typischerweise einen Radius von 500 Metern bis einigen Kilometern. Verlassen Sie diesen Bereich, erkennt das System dies und schaltet automatisch in den Sparmodus, bei dem alle Thermostate die Temperatur reduzieren. Nähern Sie sich wieder Ihrem Zuhause, heizt das System rechtzeitig hoch, sodass Sie in eine angenehm temperierte Wohnung zurückkehren.
Besonders praktisch ist Geofencing bei unregelmäßigen Tagesabläufen. Führende Systeme wie Tado berücksichtigen sogar mehrere Bewohner: Die Heizung schaltet erst in den Sparmodus, wenn die letzte Person das Haus verlassen hat. Für diese Funktion benötigen Sie Smartphones mit aktivierter Standortfreigabe. Die Energieeinsparung durch Geofencing kann zusätzlich 10-15% betragen.
+ Wie kann ich mehrere Räume mit vernetzten Heizkörpern individuell steuern?
Mit smarten Heizkörperthermostaten können Sie jeden Raum völlig individuell nach Ihren Bedürfnissen temperieren – eine der größten Stärken dieser Technologie.
Nach der Installation richten Sie in der App für jeden Raum separate Profile ein. So können Sie beispielsweise das Badezimmer morgens auf behagliche 23°C heizen, während das Schlafzimmer nachts kühl bei 16°C bleibt und das Arbeitszimmer tagsüber 21°C hat, abends aber auf 18°C abkühlt. Für jeden Raum lassen sich individuelle Wochenpläne erstellen mit unterschiedlichen Temperaturen für verschiedene Tageszeiten und Wochentage.
Die Steuerung erfolgt bequem über die Hersteller-App auf Smartphone oder Tablet, per Sprachbefehl über Alexa oder Google Assistant, oder über physische Smart-Home-Taster. Besonders komfortabel sind auch Szenarien, die mehrere Räume gleichzeitig anpassen: Ein „Gute-Nacht-Szenario“ könnte alle Wohnräume auf 18°C senken, während das Schlafzimmer auf 16°C geht.
Für die optimale Raumsteuerung empfiehlt sich ein Starter-Set mit mehreren Thermostaten, das Sie später beliebig erweitern können.