Mikro-BHKW: Kraftwerke für den Eigenheimkeller
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Die Suche nach effizienten und nachhaltigen Heizsystemen gewinnt immer mehr an Bedeutung. Eine besonders innovative Lösung, die in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit erregt hat, sind Mikro-Blockheizkraftwerke (Mikro-BHKW). Diese kompakten Anlagen verwandeln Ihren Heizungskeller in ein kleines Kraftwerk und bieten eine spannende Alternative zu herkömmlichen Heizsystemen. Aber was genau sind diese Mini-Kraftwerke und lohnt sich die Anschaffung für Ihr Eigenheim? Dieser Artikel beleuchtet die Technologie, Wirtschaftlichkeit und Zukunftsperspektiven von Mikro-BHKW-Systemen.
Was ist ein Mikro-BHKW? Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung
Ein Mikro-BHKW ist eine Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) im kleinen Maßstab, die für den Einsatz in Einfamilienhäusern oder kleinen Mehrfamilienhäusern konzipiert ist. Das grundlegende Prinzip ist bemerkenswert effizient: Während herkömmliche Kraftwerke Wärme als Nebenprodukt ungenutzt an die Umgebung abgeben, nutzt ein BHKW genau diese Wärme zum Heizen und zur Warmwasserbereitung.
Diese Anlagen bestehen in der Regel aus einem Motor, der einen Generator antreibt und dabei Strom erzeugt. Die bei diesem Prozess entstehende Wärme wird über einen Wärmetauscher genutzt, um das Heizungswasser zu erwärmen. Dadurch erreichen Mikro-BHKWs einen Gesamtwirkungsgrad von beeindruckenden 90 bis 95 Prozent – deutlich mehr als die getrennte Erzeugung von Strom und Wärme.
Als Brennstoffe kommen verschiedene Energieträger in Frage. Die meisten handelsüblichen Mikro-BHKW werden mit Erdgas betrieben, aber auch Biogas, Flüssiggas oder Wasserstoff kommen zum Einsatz. Besonders zukunftsfähig sind Modelle, die bereits heute für den Betrieb mit Wasserstoff vorbereitet sind und so einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten können.
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Die Vorteile eines Mini-Blockheizkraftwerks für Ihr Zuhause
Die Installation eines Mikro-BHKWs bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die sowohl ökologisch als auch wirtschaftlich interessant sind:
Hohe Gesamteffizienz: Durch die gleichzeitige Produktion von Strom und Wärme wird die eingesetzte Energie besonders effizient genutzt. Im Vergleich zur getrennten Erzeugung können bis zu 40% der Primärenergie eingespart werden.
Unabhängigkeit vom Stromnetz: Ein Mikro-BHKW macht Sie teilweise unabhängig von externen Stromlieferanten und steigenden Strompreisen. Je nach Anlagengröße und Verbrauchsprofil können bis zu 50% des eigenen Strombedarfs gedeckt werden.
Finanzielle Vorteile: Neben der Einsparung durch selbst erzeugten Strom profitieren BHKW-Besitzer von staatlichen Förderungen, Steuervorteilen und der Einspeisevergütung für überschüssigen Strom. Zudem sind diese Anlagen von der Energiesteuer befreit.
Umweltfreundlichkeit: Die höhere Effizienz führt zu einer Reduzierung der CO2-Emissionen. Besonders umweltfreundlich sind Varianten, die mit Biogas oder perspektivisch mit Wasserstoff betrieben werden können.
Notversorgung: Bei Stromausfällen können manche Mikro-BHKWs im Inselbetrieb weiterlaufen und so eine grundlegende Stromversorgung sicherstellen – ein zunehmendes Sicherheitsargument in Zeiten unsicherer Netze.
Um einen tieferen Einblick in die aktuellsten Entwicklungen bei energieeffizienten Heizsystemen zu erhalten, empfehle ich unseren Artikel über intelligente Heizsysteme für die Zukunft, der weitere innovative Lösungen vorstellt.
Wirtschaftlichkeit: Wann rentiert sich ein Mikro-BHKW?
Die Anschaffungskosten für ein Mikro-BHKW liegen je nach Leistung und Ausführung zwischen 15.000 und 30.000 Euro. Damit stellt sich natürlich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit. Ob sich die Investition lohnt, hängt von mehreren Faktoren ab:
Betriebsstunden: Ein Mikro-BHKW sollte mindestens 4.000 bis 5.000 Stunden pro Jahr in Betrieb sein, um wirtschaftlich zu arbeiten. Dies bedeutet, dass der Wärmebedarf hoch genug sein muss – ein gut isoliertes Passivhaus ist daher weniger geeignet als ein älteres Gebäude mit höherem Wärmebedarf.
Eigennutzung des Stroms: Je mehr des erzeugten Stroms selbst verbraucht wird, desto wirtschaftlicher ist der Betrieb. Die Einspeisevergütung liegt deutlich unter dem Preis für Haushaltsstrom, daher ist Eigenverbrauch finanziell vorteilhafter.
Aktuelle Energiepreise: Das Verhältnis zwischen Gas- und Strompreisen beeinflusst die Wirtschaftlichkeit erheblich. Bei hohen Strompreisen und vergleichsweise niedrigen Gaspreisen wird die Amortisationszeit kürzer.
Staatliche Förderung: Für die Installation eines Mikro-BHKWs können verschiedene Fördermittel in Anspruch genommen werden, etwa über das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) oder die KfW-Bank. Zusätzlich gibt es eine Vergütung für eingespeisten Strom sowie einen KWK-Zuschlag.
Unter optimalen Bedingungen kann sich ein Mikro-BHKW in 6 bis 10 Jahren amortisieren. Dies hängt jedoch stark vom individuellen Nutzungsprofil ab. Eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung unter Berücksichtigung des spezifischen Wärme- und Strombedarfs ist daher vor der Anschaffung unerlässlich.
Technische Varianten: Welches System passt zu Ihnen?
Mikro-BHKWs gibt es in verschiedenen technischen Ausführungen, die jeweils spezifische Vor- und Nachteile bieten:
1. Verbrennungsmotoren-BHKW
Die klassische Variante nutzt einen Verbrennungsmotor, ähnlich einem Automotor, der mit Erdgas, Flüssiggas oder Biogas betrieben wird. Diese Anlagen haben einen elektrischen Wirkungsgrad von 25 bis 35 Prozent und einen thermischen Wirkungsgrad von etwa 60 Prozent. Sie sind robust, langlebig und relativ preiswert. Allerdings erzeugen sie Vibrationen und benötigen regelmäßige Wartung.
2. Stirlingmotor-BHKW
Stirlingmotoren arbeiten nach einem anderen Prinzip: Ein externes Wärmesystem erhitzt ein Arbeitsgas, das sich ausdehnt und einen Kolben bewegt. Der elektrische Wirkungsgrad ist mit 10 bis 15 Prozent niedriger, dafür sind diese Systeme leiser und wartungsärmer. Sie eignen sich besonders für Häuser mit geringerem Strombedarf aber hohem Wärmebedarf.
3. Brennstoffzellen-BHKW
Die modernste Variante nutzt Brennstoffzellen, um chemische direkt in elektrische Energie umzuwandeln. Diese Systeme erreichen einen elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 60 Prozent und arbeiten nahezu geräuschlos. Sie sind allerdings auch die teuerste Option und befinden sich noch in der breiteren Markteinführung.
Für weitere Informationen zu innovativen Heizlösungen und Zukunftstechnologien empfehle ich den Artikel über grünes Heizen mit Wasserstofftechnologie, der einen guten Überblick über den Einsatz von Wasserstoff als Energieträger bietet.
Installation und Betrieb: Das sollten Sie beachten
Die Installation eines Mikro-BHKWs sollte stets von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Dabei sind einige wichtige Punkte zu beachten:
Raumbedarf: Je nach Modell benötigt ein Mikro-BHKW etwa 1 bis 2 Quadratmeter Stellfläche. Hinzu kommen ein Pufferspeicher und gegebenenfalls ein zusätzlicher Spitzenlastkessel.
Anschlüsse: Neben den üblichen Heizungsanschlüssen sind ein Gasanschluss, ein Stromanschluss zum Einspeisen des erzeugten Stroms sowie ein Abgasanschluss erforderlich.
Genehmigungen: Es sind verschiedene Genehmigungen einzuholen, unter anderem vom Energieversorger für die Stromeinspeisung, vom Schornsteinfeger für die Abgasanlage und gegebenenfalls eine Baugenehmigung.
Wartung: Ein Mikro-BHKW erfordert regelmäßige Wartung, ähnlich einem Auto. Je nach Technologie und Laufzeit ist alle 4.000 bis 8.000 Betriebsstunden eine Wartung notwendig. Bei motorischen BHKWs umfasst dies beispielsweise Ölwechsel und den Austausch von Verschleißteilen.
Steuerung: Moderne Mikro-BHKWs verfügen über eine intelligente Steuerung, die den Betrieb optimiert. Einige Modelle können sogar strompreisorientiert arbeiten und so zusätzliche Einsparungen erzielen.
Ein wichtiger Aspekt ist die richtige Dimensionierung des Systems. Ein zu großes BHKW läuft nicht wirtschaftlich, da es zu selten in Betrieb ist. Ein zu kleines System deckt den Wärmebedarf nicht ausreichend ab. Daher empfiehlt sich eine detaillierte Analyse des Wärme- und Strombedarfs vor der Anschaffung.
Zukunftsperspektiven: Mikro-BHKW im Wandel der Energiewende
Die Technologie der Mini-Blockheizkraftwerke entwickelt sich ständig weiter. Mehrere Trends zeichnen sich dabei ab:
Wasserstoff als Brennstoff: Viele Hersteller arbeiten an H2-ready-Lösungen, die zunächst mit Erdgas oder Erdgas-Wasserstoff-Gemischen betrieben werden können und später vollständig auf Wasserstoff umgestellt werden können.
Integration in Smart Grids: Zukünftig könnten Mikro-BHKWs als dezentrale Erzeuger in intelligente Stromnetze eingebunden werden und flexibel auf den Bedarf reagieren, etwa durch netzgesteuerte Betriebszeiten.
Kopplung mit anderen erneuerbaren Systemen: Die Kombination aus Photovoltaik, Wärmepumpe und BHKW könnte in Zukunft eine nahezu vollständige Energieautarkie ermöglichen.
Weiterentwicklung der Brennstoffzellentechnologie: Mit sinkenden Preisen und steigender Effizienz dürften Brennstoffzellen-BHKWs in den kommenden Jahren an Bedeutung gewinnen.
Für Eigenheimbesitzer stellt sich daher auch die Frage nach der Zukunftssicherheit einer solchen Investition. Aktuelle Modelle haben eine Lebensdauer von 10 bis 15 Jahren, sollten also die Amortisationszeit überdauern. Dennoch ist es ratsam, auf Systeme zu setzen, die bereits heute für zukünftige Energieträger wie Wasserstoff vorbereitet sind.
Fazit: Ist ein Mikro-BHKW die richtige Wahl für Sie?
Ein Mikro-BHKW kann eine lohnende Investition sein, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Besonders geeignet sind diese Systeme für:
– Gebäude mit hohem und kontinuierlichem Wärmebedarf
– Haushalte mit ebenfalls hohem Strombedarf (für maximalen Eigenverbrauch)
– Besitzer, die bereit sind, höhere Anfangsinvestitionen für langfristige Einsparungen zu tätigen
– Umweltbewusste, die ihre CO2-Bilanz verbessern möchten
Weniger geeignet sind Mini-BHKWs hingegen für Niedrigenergie- oder Passivhäuser mit geringem Wärmebedarf sowie für Gebäude mit stark schwankendem Energiebedarf.
Vor einer Entscheidung sollten eine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung und eine detaillierte Beratung durch einen Fachbetrieb erfolgen. Die Technologie der Mikro-Blockheizkraftwerke stellt in jedem Fall eine spannende Option dar, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch überzeugen kann – und gleichzeitig einen Schritt in Richtung dezentraler, effizienter Energieversorgung der Zukunft bedeutet.
+ Was ist ein Mikro-BHKW und wie funktioniert es im Eigenheim?
Ein Mikro-BHKW (Mikro-Blockheizkraftwerk) ist eine kompakte Anlage zur Kraft-Wärme-Kopplung, die gleichzeitig Strom und Wärme für Ihr Zuhause erzeugt. Das Prinzip ist genial einfach: Ein Motor treibt einen Generator an, der Strom produziert. Die dabei entstehende Abwärme wird nicht verschwendet, sondern über einen Wärmetauscher zum Heizen und für Warmwasser genutzt.
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Der Gesamtwirkungsgrad liegt bei beeindruckenden 90-95% – deutlich effizienter als die getrennte Erzeugung. Als Brennstoff kommt meist Erdgas, aber auch Biogas oder Flüssiggas zum Einsatz. Die Anlage benötigt etwa 1-2 m² Stellfläche plus einen Pufferspeicher.
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Besonders praktisch: Sie können bis zu 50% Ihres Strombedarfs selbst decken und werden so unabhängiger von steigenden Energiepreisen. Mit einer intelligenten Steuerung arbeitet das System vollautomatisch und optimiert den Betrieb für maximale Effizienz.
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+ Wie viel kostet ein Mikro-BHKW und wann rechnet sich die Anschaffung?
Die Anschaffungskosten für ein Mikro-BHKW liegen zwischen 15.000 und 30.000 Euro, abhängig von Leistung und Ausführung. Das klingt zunächst viel, aber unter den richtigen Bedingungen amortisiert sich die Investition in 6-10 Jahren.
Wann lohnt sich die Anschaffung? Ihr Mikro-BHKW sollte mindestens 4.000-5.000 Stunden jährlich laufen. Ideal sind daher ältere Gebäude mit hohem Wärmebedarf. Je mehr selbst erzeugten Strom Sie verbrauchen, desto wirtschaftlicher arbeitet die Anlage. Ein Stromverbrauchsmessgerät hilft Ihnen, Ihr Nutzungsprofil zu analysieren.
Ihre finanzielle Bilanz verbessert sich durch: staatliche BAFA-Förderung, KWK-Zuschläge für eingespeisten Strom, Energiesteuerbefreiung und Einsparungen durch Eigenverbrauch. Mit einem Energiekostenrechner können Sie vorab Ihre Einsparungen kalkulieren. Wichtig ist auch ein passender Gasanschluss und eine fachgerechte Installation durch einen zertifizierten Heizungsfachbetrieb.
+ Welche Arten von Mikro-BHKW gibt es und welche passt zu meinem Haus?
Es gibt drei Haupttypen von Mikro-BHKWs, die sich in Technologie, Effizienz und Preis unterscheiden:
1. Verbrennungsmotoren-BHKW: Die klassische und günstigste Variante mit 25-35% elektrischem Wirkungsgrad. Robust und langlebig, benötigt aber regelmäßige Wartung wie ein Auto. Geeignet für Haushalte mit hohem Strom- und Wärmebedarf.
2. Stirlingmotor-BHKW: Mit 10-15% elektrischem Wirkungsgrad weniger stromeffizient, dafür extrem leise und wartungsarm. Perfekt für Häuser mit sehr hohem Wärmebedarf aber moderatem Strombedarf. Schallschutzmaßnahmen sind kaum nötig.
3. Brennstoffzellen-BHKW: Die modernste Technologie mit bis zu 60% elektrischem Wirkungsgrad. Nahezu geräuschlos und sehr effizient, aber auch am teuersten. Ideal für zukunftsorientierte Hausbesitzer.
Für die richtige Wahl sollten Sie eine detaillierte Energiebedarfsanalyse durchführen lassen. Ein Wärmemengenzähler und digitale Stromzähler helfen bei der Bedarfsermittlung.
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+ Wie groß ist der Platzbedarf für ein Mikro-BHKW im Keller?
Ein Mikro-BHKW selbst ist überraschend kompakt und benötigt nur 1-2 Quadratmeter Stellfläche – etwa so viel wie eine große Gefriertruhe. Allerdings müssen Sie zusätzlichen Raum für weitere Komponenten einplanen.
Was Sie insgesamt brauchen:
Insgesamt sollten Sie etwa 4-6 Quadratmeter im Heizungskeller einplanen. Die Installation benötigt zudem Zugang zu Gasleitung, Stromverteiler und Schornstein. Mit guter Planung und passenden Kellerregalen für Werkzeug lässt sich auch ein kleinerer Keller optimal nutzen.
+ Welche staatlichen Förderungen gibt es für Mikro-BHKW?
Die staatliche Förderung macht Mikro-BHKWs deutlich attraktiver und kann mehrere tausend Euro ausmachen. Hier sind die wichtigsten Fördermöglichkeiten:
BAFA-Förderung: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle fördert die Installation von Mikro-BHKWs mit Pauschalbeträgen und leistungsabhängigen Zuschüssen. Anträge müssen vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden.
KfW-Förderung: Zinsgünstige Kredite für energetische Sanierungen, bei denen auch Mikro-BHKWs gefördert werden können. Besonders attraktiv bei Komplettsanierungen zum Energieeffizienzhaus.
KWK-Zuschlag: Für jede eingespeiste Kilowattstunde Strom erhalten Sie einen zusätzlichen Zuschlag über 10 Jahre. Mit einem bidirektionalen Stromzähler wird die Einspeisung genau erfasst.
Steuervorteile: Befreiung von der Energiesteuer für den eingesetzten Brennstoff sowie Absetzbarkeit als energetische Sanierung.
Zur Antragstellung benötigen Sie eine fachkundige Energieberatung und detaillierte Dokumentation. Ein gut organisierter Aktenordner hilft beim Überblick über alle Unterlagen.
+ Wie wartungsintensiv ist ein Mikro-BHKW und welche Kosten entstehen?
Die Wartung eines Mikro-BHKWs ist vergleichbar mit einem Auto und sollte alle 4.000-8.000 Betriebsstunden durchgeführt werden – bei normaler Nutzung also einmal jährlich. Die Wartungskosten liegen bei etwa 400-800 Euro pro Jahr.
Was bei der Wartung passiert:
Stirlingmotoren sind wartungsärmer, Brennstoffzellen benötigen Spezialwartung. Ein Wartungsvertrag mit dem Installateur sichert regelmäßige Checks. Nach 60.000-80.000 Betriebsstunden (10-15 Jahre) ist eine Generalüberholung oder ein Motoraustausch nötig. Mit einem Betriebsstundenzähler behalten Sie den Überblick.
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+ Kann ich mit einem Mikro-BHKW wirklich unabhängig vom Stromnetz werden?
Eine vollständige Unabhängigkeit ist mit einem Mikro-BHKW allein nicht möglich, aber Sie können Ihre Stromautarkie deutlich erhöhen. Realistisch sind etwa 50% Eigenversorgung, abhängig von Ihrer Anlage und Ihrem Verbrauchsprofil.
Warum nicht 100% Unabhängigkeit? Das BHKW läuft hauptsächlich im Winter, wenn Heizwärme benötigt wird. Im Sommer produzieren Sie deutlich weniger Strom. Außerdem produziert die Anlage konstant, während Ihr Verbrauch schwankt. Überschüssiger Strom wird ins Netz eingespeist, bei Spitzenlasten beziehen Sie Strom vom Versorger.
Mehr Unabhängigkeit durch Kombination: Mit einem Stromspeicher können Sie selbst erzeugten Strom zwischenspeichern. Kombinieren Sie das BHKW mit einer Photovoltaikanlage für Sommerproduktion. Ein intelligentes Energiemanagement-System optimiert die Nutzung.
Viele moderne BHKWs bieten Inselbetrieb bei Stromausfällen – ein wichtiges Sicherheitsplus. Mit einer zusätzlichen USV-Anlage für sensible Geräte sind Sie bestens abgesichert.
+ Ist mein Haus für ein Mikro-BHKW geeignet oder zu gut gedämmt?
Das ist eine entscheidende Frage, denn ein Mikro-BHKW lohnt sich nur bei ausreichend hohem Wärmebedarf. Paradoxerweise sind sehr gut gedämmte Passivhäuser oder Neubauten nach KfW-Effizienzhaus-Standard oft nicht geeignet.
Ideal sind:
- Ältere Einfamilienhäuser mit hohem Heizenergiebedarf (über 20.000 kWh/Jahr)
- Kleine Mehrfamilienhäuser mit kontinuierlichem Warmwasserbedarf
- Häuser mit großer Wohnfläche (über 150 m²)
- Gebäude mit zusätzlichem Verbrauch wie beheiztem Pool
Weniger geeignet sind: Niedrigenergiehäuser, stark gedämmte Häuser (Dämmung mit dicken Dämmplatten), Passivhäuser oder kleine Wohnungen unter 100 m².
Eine professionelle Energieberatung vorab ist essenziell. Mit einem Wärmebildkamera-Check und Analyse Ihrer Heizkostenabrechnung lässt sich Ihr Bedarf ermitteln. Alternative: Bei niedriger Heizlast könnte eine Wärmepumpe die bessere Wahl sein.
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+ Wie laut ist ein Mikro-BHKW und stört es im Wohnbereich?
Die Geräuschentwicklung hängt stark von der gewählten Technologie ab. Verbrennungsmotoren-BHKWs erreichen Lautstärken von 50-65 Dezibel – etwa wie ein normaler Kühlschrank oder ein leises Gespräch. Bei guter Installation im Keller ist dies in Wohnräumen kaum wahrnehmbar.
Geräuschunterschiede nach Typ:
- Verbrennungsmotor: Brummgeräusch, leichte Vibrationen – Schallschutz empfehlenswert
- Stirlingmotor: Deutlich leiser (40-50 dB), kaum Vibrationen
- Brennstoffzelle: Nahezu geräuschlos (unter 40 dB), keine mechanischen Teile
So minimieren Sie Geräusche: Eine fachgerechte Installation mit Schwingungsdämpfern und Schallschutzmatten ist wichtig. Körperschalldämmung verhindert die Übertragung auf das Gebäude. Eine schalldichte Kellertür und Akustikschaumstoff an den Wänden können zusätzlich helfen.
Tipp: Lassen Sie sich beim Hersteller ein laufendes Modell vorführen. Mit einem Schallpegelmessgerät können Sie die tatsächliche Lautstärke selbst überprüfen.
+ Kann ich ein bestehendes Heizsystem durch ein Mikro-BHKW ersetzen?
Ja, ein Mikro-BHKW lässt sich in den meisten Fällen in bestehende Heizungssysteme integrieren oder diese komplett ersetzen. Die Nachrüstung ist technisch meist problemlos möglich, erfordert aber eine sorgfältige Planung.
Was bleibt, was kommt dazu: Ihre vorhandenen Heizkörper, Fußbodenheizung und Verrohrung können meist weiter genutzt werden. Der alte Kessel wird durch das BHKW ersetzt, oft kombiniert mit einem Spitzenlastkessel für besonders kalte Tage.
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Notwendige Anpassungen:
Die Installation dauert etwa 2-5 Tage. Ein mobiler Heizlüfter überbrückt die Zeit ohne Heizung. Mit einer hydraulischen Optimierung arbeitet das Gesamtsystem optimal.
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