Wärmepumpenheizsysteme im Vergleich
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Semi-Detached Houses for sale in Estepona
In Zeiten steigender Energiepreise und wachsendem Umweltbewusstsein rücken Wärmepumpenheizsysteme immer stärker in den Fokus von Hausbesitzern und Bauherren. Diese innovative Heiztechnologie verspricht nicht nur eine erhebliche Kostenersparnis, sondern auch eine deutliche Reduzierung des CO2-Fußabdrucks. Doch welches Wärmepumpensystem eignet sich für welchen Anwendungsfall? Dieser umfassende Vergleich gibt Aufschluss über die verschiedenen Arten von Wärmepumpenheizsystemen, ihre jeweiligen Vor- und Nachteile sowie ihre Effizienz.
Die Funktionsweise von Wärmepumpenheizsystemen
Bevor wir die verschiedenen Systeme vergleichen, lohnt ein Blick auf das grundlegende Funktionsprinzip. Wärmepumpenheizsysteme nutzen die in der Umwelt vorhandene Wärme aus Luft, Wasser oder Erdreich und heben diese auf ein höheres Temperaturniveau an. Im Gegensatz zu konventionellen Heizsystemen erzeugen sie die Wärme nicht selbst durch Verbrennung, sondern transportieren sie lediglich. Dieses Prinzip macht sie außerordentlich effizient: Für jede eingesetzte Kilowattstunde Strom können je nach System und Betriebsbedingungen drei bis fünf Kilowattstunden Wärmeenergie gewonnen werden.
Die Effizienz einer Wärmepumpe wird durch die sogenannte Jahresarbeitszahl (JAZ) ausgedrückt. Je höher dieser Wert, desto effizienter arbeitet die Anlage. Moderne Wärmepumpenheizsysteme erreichen JAZ-Werte zwischen 3,5 und 5,0, was bedeutet, dass sie pro eingesetzter Kilowattstunde Strom das 3,5- bis 5-fache an Wärmeenergie erzeugen können.
Unterschiedliche Arten von Wärmepumpenheizsystemen
Luft-Wasser-Wärmepumpe: Flexibel und kostengünstig
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist das am häufigsten installierte Wärmepumpensystem in Deutschland. Sie entzieht der Außenluft Wärme und überträgt diese auf das Heizungswasser. Der größte Vorteil liegt in den vergleichsweise niedrigen Installationskosten und dem geringen baulichen Aufwand, da keine umfangreichen Erdarbeiten notwendig sind.
Empfohlene Produkte zu Luft-Wasser-Wärmepumpe
Allerdings ist die Effizienz stark abhängig von der Außentemperatur. Je kälter es draußen ist, desto mehr elektrische Energie benötigt die Wärmepumpe, um die gewünschte Heizleistung zu erzielen. Die Jahresarbeitszahl liegt typischerweise zwischen 3,0 und 4,0. Moderne Systeme arbeiten jedoch auch bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt noch effizient und können durchaus eine wirtschaftliche Alternative zu fossilen Heizsystemen darstellen.
Für ein Einfamilienhaus mit durchschnittlichem Wärmebedarf liegen die Anschaffungskosten für eine Luft-Wasser-Wärmepumpe inklusive Installation bei etwa 15.000 bis 25.000 Euro. Die staatliche Förderung kann dabei bis zu 40% der Investitionskosten abdecken.
Sole-Wasser-Wärmepumpe: Höchste Effizienz
Die Erdwärmepumpe oder Sole-Wasser-Wärmepumpe nutzt die konstante Temperatur des Erdreichs als Wärmequelle. Die Wärme wird entweder über Erdsonden (vertikale Bohrungen bis zu 100 Meter Tiefe) oder über Erdkollektoren (horizontal verlegte Rohrsysteme in etwa 1,2 bis 1,5 Meter Tiefe) aufgenommen.
Empfohlene Produkte zu Erdwärmepumpe
Der entscheidende Vorteil dieser Wärmepumpenheizsysteme liegt in ihrer hohen Effizienz: Mit Jahresarbeitszahlen von 4,0 bis 5,0 gehören sie zu den effizientesten Heizsystemen überhaupt. Da die Temperatur im Erdreich das ganze Jahr über relativ konstant bleibt, arbeiten sie unabhängig von der Außentemperatur stets mit hohem Wirkungsgrad.
Allerdings sind die Installationskosten deutlich höher als bei Luft-Wasser-Wärmepumpen. Je nach Bodenbeschaffenheit und gewähltem System (Erdsonde oder Erdkollektor) können für ein Einfamilienhaus Kosten zwischen 20.000 und 30.000 Euro entstehen. Zudem benötigen Erdkollektoren eine ausreichend große Gartenfläche, während für Erdsonden Genehmigungen eingeholt werden müssen.
Einen ausführlichen Vergleich verschiedener Wärmepumpentypen finden Sie auch in unserem Artikel Heizsysteme der Zukunft im Test.
Wasser-Wasser-Wärmepumpe: Optimale Leistung bei passenden Bedingungen
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe nutzt das Grundwasser als Wärmequelle. Dafür werden zwei Brunnen benötigt: ein Förderbrunnen, aus dem das Grundwasser entnommen wird, und ein Schluckbrunnen, in den das abgekühlte Wasser zurückgeleitet wird.
Diese Systeme erreichen die höchsten Effizienzwerte aller Wärmepumpenheizsysteme mit Jahresarbeitszahlen von bis zu 5,5. Das liegt an der konstant hohen Temperatur des Grundwassers, die auch im Winter bei etwa 8-12°C liegt. Allerdings sind die Anforderungen an den Standort sehr spezifisch: Es muss ausreichend Grundwasser in guter Qualität vorhanden sein, und die behördlichen Auflagen sind streng.
Die Kosten für eine Wasser-Wasser-Wärmepumpe inklusive der notwendigen Brunnenbohrungen können zwischen 25.000 und 35.000 Euro liegen.
Effizienzvergleich der Wärmepumpenheizsysteme
Bei der Betrachtung der Effizienz von Wärmepumpenheizsystemen spielen mehrere Faktoren eine Rolle:
Jahresarbeitszahl (JAZ): Sie gibt an, wie viel Heizenergie pro eingesetzter Kilowattstunde Strom erzeugt wird. Hier schneiden Wasser-Wasser-Wärmepumpen am besten ab, gefolgt von Sole-Wasser- und Luft-Wasser-Wärmepumpen.
Vorlauftemperatur: Je niedriger die benötigte Vorlauftemperatur des Heizsystems, desto effizienter arbeitet die Wärmepumpe. Fußbodenheizungen mit niedrigen Vorlauftemperaturen von 30-35°C sind daher ideal für den Betrieb mit Wärmepumpen.
Empfohlene Produkte zu Fußbodenheizung System
Gebäudedämmung: In gut gedämmten Gebäuden können Wärmepumpen ihre Effizienzvorteile voll ausspielen. Bei schlechter gedämmten Altbauten mit hohem Wärmebedarf und hohen Vorlauftemperaturen sinkt die Effizienz deutlich.
Wie Sie mit intelligenter Steuerung die Effizienz Ihrer Heizung weiter optimieren können, erfahren Sie in unserem Beitrag Intelligente Wärmesteuerung für Sparfüchse.
Wirtschaftlichkeitsbetrachtung verschiedener Wärmepumpenheizsysteme
Bei der Entscheidung für ein bestimmtes Wärmepumpenheizsystem spielen nicht nur die Anschaffungskosten eine Rolle, sondern auch die langfristigen Betriebskosten:
Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe hat zwar die niedrigsten Investitionskosten, aber durch die geringere Effizienz oft höhere Stromkosten. Sie amortisiert sich typischerweise nach 10-15 Jahren.
Die Erdwärmepumpe erfordert höhere Anfangsinvestitionen, überzeugt aber durch niedrigere Betriebskosten. Die Amortisationszeit liegt bei etwa 15-20 Jahren.
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe hat die höchsten Installationskosten, aber auch die niedrigsten Betriebskosten. Bei günstigen Standortbedingungen kann sie sich nach 15-20 Jahren amortisieren.
Wichtig zu beachten ist, dass die staatliche Förderung die Wirtschaftlichkeitsrechnung erheblich verbessern kann. Der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine effiziente Wärmepumpe wird besonders stark gefördert.
Welches Wärmepumpenheizsystem ist das richtige für Sie?
Die Entscheidung für das optimale System hängt von verschiedenen Faktoren ab:
Für Bestandsgebäude mit begrenztem Budget und wenig Platz im Garten ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe oft die praktikabelste Lösung. Wichtig ist hier eine gute Dämmung oder zumindest eine Flächenheizung, um die Effizienz zu verbessern.
Empfohlene Produkte zu Flächenheizung
Für Neubauten oder umfassende Sanierungen lohnt sich die Investition in eine Erdwärmepumpe, besonders wenn ausreichend Gartenfläche vorhanden ist oder Bohrungen möglich sind. Die höhere Effizienz zahlt sich langfristig aus.
Bei idealen Grundwasserverhältnissen und entsprechender Genehmigungslage kann die Wasser-Wasser-Wärmepumpe die effizienteste Lösung sein.
Eine gute Ergänzung zu Wärmepumpenheizsystemen sind Photovoltaik-Anlagen, die den benötigten Strom teilweise selbst erzeugen können. Dies verbessert die Ökobilanz weiter und senkt die laufenden Kosten.
Fazit: Wärmepumpenheizsysteme als zukunftssichere Investition
Wärmepumpenheizsysteme bieten eine nachhaltige und zukunftssichere Heizlösung, die unabhängiger von fossilen Brennstoffen macht und langfristig Kosten spart. Die verschiedenen Systeme unterscheiden sich in Effizienz, Anwendungsbereich und Kosten, sodass für nahezu jede Immobilie eine passende Lösung gefunden werden kann.
Bei der Planung sollten Sie stets einen Fachbetrieb hinzuziehen, der eine genaue Bedarfsanalyse durchführt und die passende Dimensionierung vornimmt. Zudem lohnt es sich, die aktuellen Fördermöglichkeiten zu prüfen, die einen erheblichen Teil der Investitionskosten abdecken können.
Mit der richtigen Wärmepumpenlösung setzen Sie nicht nur auf eine umweltfreundliche Heiztechnologie, sondern machen Ihr Zuhause auch fit für die Energiewende – ein doppelter Gewinn für Umwelt und Geldbeutel.
+ Was ist die günstigste Wärmepumpe für ein Einfamilienhaus?
Die Luft-Wasser-Wärmepumpe ist mit Abstand die kostengünstigste Lösung für Einfamilienhäuser. Mit Installationskosten von 15.000 bis 25.000 Euro liegt sie deutlich unter anderen Systemen, und Sie sparen sich aufwendige Erdarbeiten oder Bohrungen.
Der große Vorteil: Die Installation ist relativ unkompliziert, und durch die staatliche Förderung von bis zu 40% reduzieren sich Ihre tatsächlichen Kosten erheblich. Zwar liegt die Jahresarbeitszahl mit 3,0 bis 4,0 etwas niedriger als bei Erdwärmepumpen, aber für gut gedämmte Häuser oder solche mit Fußbodenheizung ist sie absolut wirtschaftlich.
Empfohlene Produkte zu Fußbodenheizung
Besonders attraktiv wird die Kombination mit einer Photovoltaikanlage, die einen Teil des benötigten Stroms selbst erzeugt. Ein intelligenter Regler optimiert zusätzlich den Betrieb und senkt die Stromkosten weiter.
+ Welche Wärmepumpe hat die höchste Effizienz?
Die Wasser-Wasser-Wärmepumpe erreicht mit Jahresarbeitszahlen von bis zu 5,5 die höchsten Effizienzwerte aller Systeme. Das bedeutet: Aus jeder Kilowattstunde Strom erzeugt sie 5,5 Kilowattstunden Wärme – ein unschlagbarer Wert!
Der Grund liegt in der konstant hohen Grundwassertemperatur von 8-12°C, selbst im tiefsten Winter. Dicht gefolgt wird sie von der Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärmepumpe) mit JAZ-Werten von 4,0 bis 5,0, die ebenfalls von stabilen Erdreichtemperaturen profitiert.
Allerdings: Diese Effizienz hat ihren Preis. Die Installation kostet zwischen 25.000 und 35.000 Euro, und Sie benötigen Genehmigungen für die Brunnenbohrungen. Eine Erdwärmepumpe mit Erdsonde ist oft die praktikablere Alternative mit nur unwesentlich geringerer Effizienz. Sinnvoll ist die Ergänzung mit einem Pufferspeicher zur weiteren Effizienzsteigerung.
+ Lohnt sich eine Wärmepumpe im Altbau mit Heizkörpern?
Ja, eine Wärmepumpe kann sich auch im Altbau lohnen, aber Sie sollten einige Punkte beachten. Entscheidend ist die benötigte Vorlauftemperatur Ihrer Heizkörper.
Alte Standard-Heizkörper benötigen oft 60-70°C, was die Effizienz der Wärmepumpe deutlich senkt. Die Lösung: Tauschen Sie gegen moderne Niedertemperatur-Heizkörper oder großflächige Flachheizkörper, die mit 40-50°C auskommen.
Kombinieren Sie dies mit einer Verbesserung der Dämmung – zumindest die Dachdämmung und neue Fenster sollten Sie in Betracht ziehen. Eine moderne Luft-Wasser-Wärmepumpe für Altbau arbeitet auch bei niedrigen Außentemperaturen effizient. Mit der staatlichen Förderung von bis zu 40%, besonders beim Austausch einer Ölheizung, rechnet sich die Investition schneller als gedacht.
+ Wie viel Platz braucht eine Erdwärmepumpe im Garten?
Der Platzbedarf hängt davon ab, ob Sie sich für Erdkollektoren oder Erdsonden entscheiden. Bei Erdkollektoren benötigen Sie etwa das 1,5- bis 2-fache der zu beheizenden Wohnfläche als Gartenfläche.
Ein Beispiel: Für ein 150 m² Haus brauchen Sie mindestens 225-300 m² unbebaute und unbepflanzte Gartenfläche. Die Kollektoren werden in 1,2 bis 1,5 Meter Tiefe verlegt, dieser Bereich darf nicht versiegelt oder mit tiefwurzelnden Pflanzen bepflanzt werden.
Die platzsparende Alternative: Erdsonden benötigen nur wenige Quadratmeter Fläche, da sie vertikal bis zu 100 Meter tief gebohrt werden. Hier brauchen Sie allerdings eine behördliche Genehmigung. Die Effizienz ist bei beiden Systemen sehr gut (JAZ 4,0-5,0). Für die Sole-Wasser-Wärmepumpe selbst benötigen Sie im Haus einen Aufstellraum von etwa 2-3 m², ähnlich wie bei einer herkömmlichen Heizung.
+ Was kostet der Betrieb einer Wärmepumpe pro Jahr?
Die jährlichen Betriebskosten einer Wärmepumpe hängen stark von der Effizienz des Systems und Ihrem Wärmebedarf ab. Für ein typisches Einfamilienhaus mit 150 m² können Sie mit folgenden Richtwerten rechnen:
- Luft-Wasser-Wärmepumpe: 800-1.200 Euro pro Jahr
- Erdwärmepumpe: 600-900 Euro pro Jahr
- Wasser-Wasser-Wärmepumpe: 500-800 Euro pro Jahr
Diese Werte basieren auf einem durchschnittlichen Wärmebedarf von 15.000 kWh pro Jahr und einem Strompreis von etwa 30 Cent/kWh. Mit einem speziellen Wärmepumpen-Stromtarif können Sie die Kosten um 15-20% senken.
Noch günstiger wird’s mit einer eigenen Photovoltaikanlage in Kombination mit einem Stromspeicher – damit decken Sie 30-50% des Strombedarfs selbst ab. Ein Energiemessgerät hilft Ihnen, den tatsächlichen Verbrauch zu überwachen.
Empfohlene Produkte zu Stromspeicher
Anker SOLIX C300 DC Powerbank Powerstation, 288…
189,00 €
⭐ 4.5 von 5 Sternen
DJI Power 1000 V2 Tragbare Powerstation 1024Wh,…
529,00 €
⭐ 4.5 von 5 Sternen
2025 Updated Balkonkraftwerk mit Speicher B2500…
339,00 €
⭐ 4.3 von 5 Sternen
Powkey Powerstation mit Solarpanel 99Wh/27000mA…
127,00 €
⭐ 4.0 von 5 Sternen
Powkey Powerstation mit Solarpanel 99Wh/27000mA…
199,00 €
⭐ 3.9 von 5 Sternen
2025 Updated Balkonkraftwerk mit Speicher B2500…
359,00 €
⭐ 4.3 von 5 Sternen
Marstek B2500 Speicher 2240Wh für Balkonkraftw…
369,00 €
⭐ 4.4 von 5 Sternen
MARSTEK Venus E 2.0 Solarspeicher Plug-&-Pl…
1.289,
⭐ 5.0 von 5 Sternen
+ Braucht eine Wärmepumpe eine Fußbodenheizung?
Nein, eine Wärmepumpe funktioniert auch mit Heizkörpern, aber eine Fußbodenheizung ist optimal für höchste Effizienz. Der Grund: Fußbodenheizungen benötigen nur niedrige Vorlauftemperaturen von 30-35°C, während klassische Heizkörper oft 50-70°C brauchen.
Empfohlene Produkte zu Wärmepumpe
Je niedriger die Vorlauftemperatur, desto effizienter arbeitet Ihre Wärmepumpe – das kann die Jahresarbeitszahl um bis zu 30% verbessern! Wenn Sie keinen Neubau planen, gibt es gute Alternativen: Niedertemperatur-Heizkörper oder Flächenheizkörper mit größerer Oberfläche arbeiten ebenfalls mit niedrigen Temperaturen.
Für die Nachrüstung im Altbau gibt es sogar Dünnschicht-Fußbodenheizungen, die mit nur 1-2 cm Aufbauhöhe auskommen. Eine Kombination mit einem Pufferspeicher optimiert den Betrieb zusätzlich.
Empfohlene Produkte zu Pufferspeicher
EMOS – mechanischer Thermostat mit Tauchhülse …
17,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
Pufferspeicher ohne Wärmetauscher für Heizung…
480,00 €
⭐ 4.7 von 5 Sternen
TECHGLOBE – Pufferspeicher aus Edelstahl – 6/4 …
299,00 €
⭐ 4.7 von 5 Sternen
250 Liter Pufferspeicher ohne Wärmetauscher mi…
399,00 €
⭐ 5.0 von 5 Sternen
30L Wärmepumpen-Pufferspeicher, wandhängend, …
265,00 €
⭐ 4.5 von 5 Sternen
Pufferspeicher ohne Wärmetauscher für Heizung…
480,00 €
⭐ 4.7 von 5 Sternen
250 Liter Pufferspeicher ohne Wärmetauscher mi…
399,00 €
⭐ 5.0 von 5 Sternen
SUNEX® Pufferspeicher 300L für Heizung und Wa…
570,00 €
+ Wie laut ist eine Luft-Wasser-Wärmepumpe?
Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen erzeugen im Normalbetrieb etwa 35-50 Dezibel in 3 Metern Entfernung – vergleichbar mit leiser Zimmermusik oder einem Kühlschrank. Die Lautstärke hängt stark vom Modell und der Installation ab.
Besonders leise sind Flüster-Wärmepumpen mit spezieller Schalldämmung, die unter 35 dB bleiben. Wichtig ist der richtige Aufstellort: Mindestens 3 Meter Abstand zu Schlafzimmern und Nachbargrundstücken sind ratsam. Eine Schallschutzhaube kann die Geräusche zusätzlich dämpfen.
Viele Modelle verfügen über einen Nachtmodus, der die Drehzahl reduziert und die Lautstärke nochmals senkt. Alternative: Split-Wärmepumpen mit getrennten Innen- und Außengeräten oder gleich eine Erdwärmepumpe, die komplett geräuschlos arbeitet. Nutzen Sie einen Schallpegelmesser zur Kontrolle nach der Installation.
+ Welche staatlichen Förderungen gibt es für Wärmepumpen 2024?
Die staatliche Förderung für Wärmepumpen ist 2024 sehr attraktiv: Sie können bis zu 40% der Investitionskosten als Zuschuss erhalten. Die Basisförderung liegt bei 30% für alle, die ihre alte Heizung durch eine Wärmepumpe ersetzen.
Besonders interessant: Beim Austausch einer Öl- oder Gasheizung gibt es zusätzlich 10% Bonus – Sie landen dann bei 40% Gesamtförderung. Die maximale Fördersumme beträgt 30.000 Euro pro Wohneinheit. Gefördert werden nicht nur die Wärmepumpe selbst, sondern auch notwendige Umfeldmaßnahmen wie der Einbau einer Fußbodenheizung oder eines Pufferspeichers.
Wichtig: Den Antrag müssen Sie vor Beginn der Maßnahme bei der KfW stellen. Ein Energieberater (auch gefördert!) hilft bei der Antragstellung. Zusätzlich gibt es günstige KfW-Kredite mit Tilgungszuschüssen für die restliche Finanzierung.
+ Kann ich eine Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage kombinieren?
Ja, und das ist sogar sehr empfehlenswert! Die Kombination einer Wärmepumpe mit einer Photovoltaikanlage macht Sie deutlich unabhängiger und senkt die Betriebskosten um 30-50%.
Der selbst erzeugte Solarstrom kostet Sie nur etwa 10-12 Cent/kWh, während Netzstrom mit 30 Cent/kWh zu Buche schlägt. Mit einem Stromspeicher nutzen Sie den Solarstrom auch abends und nachts. Besonders clever: Ein Energiemanagementsystem steuert die Wärmepumpe so, dass sie bevorzugt dann läuft, wenn viel Solarstrom verfügbar ist.
Ein Pufferspeicher speichert die erzeugte Wärme und überbrückt Zeiten ohne Sonneneinstrom. Die Kombination wird staatlich gefördert – beide Systeme können separat bezuschusst werden. Mit einem Energiemonitor behalten Sie Erzeugung und Verbrauch perfekt im Blick.
Empfohlene Produkte zu Energiemonitor
one WLAN Stromzähler auslesen IR Lesekopf mit …
67,00 €
⭐ 4.3 von 5 Sternen
meross Matter WLAN Steckdose mit Stromverbrauch…
46,00 €
⭐ 4.4 von 5 Sternen
WLAN Steckdose mit Strommessung – GreenSun Stro…
35,00 €
⭐ 4.3 von 5 Sternen
Echos Smarte WLAN Steckdose 4er | App-gesteuert…
29,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
SONOFF Stromzähler Hutschiene Wlan 1 Phasen, S…
19,00 €
⭐ 4.2 von 5 Sternen
Meross Smart Steckdose mit Strommessung 16A, Bl…
19,00 €
⭐ 4.4 von 5 Sternen
meross Matter WLAN Steckdose mit Stromverbrauch…
54,00 €
⭐ 4.4 von 5 Sternen
WLAN-Energiemonitor mit 3 x 80 A-Klemmen, Smart…
72,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
+ Was ist der Unterschied zwischen JAZ und COP bei Wärmepumpen?
Beide Kennzahlen beschreiben die Effizienz, aber mit wichtigen Unterschieden: Der COP (Coefficient of Performance) ist eine Momentaufnahme unter idealen Laborbedingungen, während die JAZ (Jahresarbeitszahl) die tatsächliche Effizienz über ein ganzes Jahr unter realen Bedingungen angibt.
Beispiel: Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe kann einen COP von 4,5 haben (bei +7°C Außentemperatur), aber eine JAZ von nur 3,5 erreichen, weil sie im Winter bei Minusgraden weniger effizient arbeitet. Für Ihre Kaufentscheidung ist die JAZ der wichtigere Wert, denn sie zeigt die echte Wirtschaftlichkeit.
Eine hohe JAZ erreichen Sie durch: niedrige Vorlauftemperaturen (ideal mit Fußbodenheizung), gute Dämmung und einen hydraulischen Abgleich. Mit einem Wärmemengenzähler und Stromzähler können Sie Ihre tatsächliche JAZ selbst berechnen und optimieren.
Empfohlene Produkte zu Stromzähler
Orno OR-WE-520 Stromzähler Hutschiene 3-Phasen…
40,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
Refoss EM06P 6 Kanäle WLAN 3 Phasen Stromzähl…
89,00 €
⭐ 4.8 von 5 Sternen
LCD Digitaler Stromzähler, Stromzähler 3-Phas…
30,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
Einphasiger Energiezähler, LCD-Bildschirm Elek…
11,00 €
⭐ 4.3 von 5 Sternen
EASTRON SDM72-DR-MID – digitaler Drehstromzähl…
50,00 €
⭐ 4.5 von 5 Sternen
EASTRON SDM630 MODBUS-MID V2 Stromverbrauchsmes…
105,00 €
⭐ 4.3 von 5 Sternen
Refoss EM06P 6 Kanäle WLAN 3 Phasen Stromzähl…
138,00 €
⭐ 5.0 von 5 Sternen
3 Phasen Drehstromzähler [FLDS100 – MID 25] – …
39,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
Empfohlene Produkte zu Wärmemengenzähler