Staatliche Zuschüsse für klimafreundliches Heizen
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KfW-Förderung Wärmepumpe 2024

Die Umstellung auf klimafreundliche Heizsysteme ist ein zentraler Baustein der Energiewende in Deutschland. Um Hausbesitzern den Umstieg zu erleichtern, bietet die KfW-Förderbank attraktive Zuschüsse für die Installation von Wärmepumpen an. Diese staatlichen Fördermittel machen die Anschaffung einer Wärmepumpe deutlich erschwinglicher und können je nach persönlicher Situation bis zu 70% der Investitionskosten abdecken. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wichtige über die KfW-Förderung für Wärmepumpen im Jahr 2024.

Warum auf eine Wärmepumpe umsteigen?

Bevor wir uns den Details der KfW-Förderung widmen, lohnt ein Blick auf die Vorteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Diese innovative Heiztechnologie nutzt Umweltwärme und wandelt sie in Heizenergie um. Mit einem Wirkungsgrad von 300 bis 500 Prozent arbeiten Wärmepumpen äußerst effizient – das bedeutet, dass aus einer Kilowattstunde Strom drei bis fünf Kilowattstunden Wärme erzeugt werden können.

Wärmepumpen gelten als zukunftssicher, da sie:

  • Unabhängig von fossilen Brennstoffen arbeiten
  • CO₂-Emissionen drastisch reduzieren
  • Mit selbsterzeugtem Solarstrom besonders wirtschaftlich betrieben werden können
  • Wartungsarm und langlebig sind

Durch die Kombination mit Smart Thermostaten lässt sich die Effizienz weiter steigern, wie unser Beitrag zum intelligenten Heizen und Kosten sparen ausführlich zeigt.

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Die KfW-Förderung für Wärmepumpen im Überblick

Die KfW-Förderung Wärmepumpe ist Teil des Bundesförderprogramms für effiziente Gebäude (BEG) und hat zum Ziel, den Austausch alter Heizungen durch klimafreundliche Alternativen zu beschleunigen. Die Fördermittel werden als direkter Zuschuss gewährt und müssen nicht zurückgezahlt werden.

Grundförderung für Wärmepumpen

Die Basisförderung für den Einbau einer neuen Wärmepumpe beträgt 30% der förderfähigen Kosten. Zu diesen Kosten zählen:

  • Anschaffung der Wärmepumpe
  • Installation und Inbetriebnahme
  • Notwendige Umbaumaßnahmen im Heizungsraum
  • Erforderliche Wärmepumpen Zubehör wie Pufferspeicher
  • Anpassung des Wärmeverteilsystems

Die maximale förderfähige Investitionssumme beträgt 30.000 Euro für ein Einfamilienhaus. Das bedeutet, der Grundzuschuss kann bis zu 9.000 Euro betragen.

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Zusätzliche Boni erhöhen die Förderquote

Die Grundförderung kann durch verschiedene Boni erheblich aufgestockt werden:

1. Klimageschwindigkeitsbonus: +20%
Wird eine funktionstüchtige fossile Heizung (Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung) vor Ablauf ihrer technischen Lebensdauer durch eine Wärmepumpe ersetzt, gibt es 20% zusätzlich. Die Heizung darf dabei nicht älter als 20 Jahre sein.

2. Einkommensbonus: +30%
Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von maximal 40.000 Euro können einen zusätzlichen Bonus von 30% erhalten. Dieser Bonus gilt nur für selbstgenutztes Wohneigentum.

In der Kombination aller Förderungen kann somit eine maximale Förderquote von 70% der förderfähigen Kosten erreicht werden. Bei der maximal förderfähigen Summe von 30.000 Euro bedeutet dies einen Zuschuss von bis zu 21.000 Euro!

Besonderheiten für Mehrfamilienhäuser

Bei Mehrfamilienhäusern erhöht sich die maximale förderfähige Investitionssumme je nach Anzahl der Wohneinheiten. Für ein Zweifamilienhaus liegt sie beispielsweise bei 60.000 Euro, für ein Haus mit drei Wohneinheiten bei 90.000 Euro usw.

Voraussetzungen für die KfW-Förderung

Um die KfW-Förderung für Wärmepumpen in Anspruch nehmen zu können, müssen einige Bedingungen erfüllt sein:

  1. Antragsstellung vor Beginn der Maßnahmen: Der Antrag muss unbedingt vor Vertragsabschluss mit dem Handwerker gestellt werden.
  2. Fachunternehmen: Die Installation muss durch ein Fachunternehmen des Sanitär-Heizung-Klima-Handwerks erfolgen.
  3. Effizienzanforderungen: Die Wärmepumpe muss bestimmte technische Anforderungen erfüllen, insbesondere hinsichtlich der Jahresarbeitszahl (JAZ).
  4. Hydraulischer Abgleich: Nach der Installation ist ein hydraulischer Abgleich des Heizsystems durchzuführen.
  5. Energetische Fachplanung: Für die Maßnahme muss eine energetische Fachplanung durch einen Experten erfolgen.

Zudem müssen Antragsteller eine Heizungssteuerung installieren, die eine bedarfsgerechte Temperaturregelung ermöglicht. Wer hier auf smarte Systeme setzt, kann langfristig zusätzlich Energie sparen, wie im Artikel Heizverbrauch smart überwachen und sparen ausführlich beschrieben wird.

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So funktioniert die Antragstellung

Die Beantragung der KfW-Förderung erfolgt in mehreren Schritten:

1. Energieberater konsultieren

Vor der Antragstellung empfiehlt es sich, einen zertifizierten Energieberater zu konsultieren. Die Beratungskosten sind ebenfalls förderfähig und können zu 50% bezuschusst werden. Der Energieberater kann:

  • Die optimale Wärmepumpenlösung für Ihr Gebäude ermitteln
  • Den Förderbedarf berechnen
  • Bei der Antragstellung unterstützen
  • Die erforderlichen Nachweise erstellen

2. Förderantrag stellen

Die Antragstellung erfolgt direkt über das KfW-Zuschussportal. Dort müssen Sie:

  • Ein Benutzerkonto anlegen
  • Das Förderprogramm „Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)“ auswählen
  • Die geplanten Maßnahmen detailliert beschreiben
  • Die voraussichtlichen Kosten angeben

Wichtig: Der Antrag muss vor Beginn der Maßnahme gestellt werden! Als Maßnahmenbeginn gilt der Abschluss eines Liefer- oder Leistungsvertrags. Erst nach Erhalt der Förderzusage dürfen Sie verbindliche Aufträge erteilen.

3. Durchführung der Maßnahmen

Nach Erhalt der Förderzusage können Sie die Wärmepumpeninstallation in Auftrag geben. Das beauftragte Fachunternehmen setzt die Maßnahmen um und dokumentiert alle Arbeiten sorgfältig.

4. Verwendungsnachweis einreichen

Nach Abschluss der Arbeiten müssen Sie einen Verwendungsnachweis bei der KfW einreichen. Dieser umfasst:

  • Rechnungen des Fachunternehmens
  • Zahlungsnachweise
  • Fachunternehmererklärung über die ordnungsgemäße Installation
  • Nachweis über den hydraulischen Abgleich
  • Bestätigung der technischen Mindestanforderungen

5. Auszahlung des Zuschusses

Nach Prüfung und Genehmigung des Verwendungsnachweises erfolgt die Auszahlung des Zuschusses direkt auf Ihr Konto.

Tipps zur Maximierung der Förderung

Um das Beste aus der KfW-Förderung für Wärmepumpen herauszuholen, sollten Sie folgende Tipps beachten:

1. Kombination mit anderen Förderungen prüfen
Neben der KfW-Förderung gibt es oft zusätzliche regionale Förderprogramme von Bundesländern oder Kommunen. Diese können in vielen Fällen mit der Bundesförderung kombiniert werden.

2. Optimale Systemauslegung
Lassen Sie Ihre Wärmepumpe unbedingt durch einen Fachmann planen. Eine unterdimensionierte Anlage bringt nicht die gewünschten Einsparungen, eine überdimensionierte verursacht unnötig hohe Kosten.

3. Gesamtenergetische Betrachtung
Prüfen Sie, ob gleichzeitig weitere energetische Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind. Die Dämmung der Gebäudehülle kann beispielsweise die Effizienz der Wärmepumpe erheblich steigern und wird ebenfalls gefördert.

4. Photovoltaikanlage mitdenken
Eine Kombination aus Wärmepumpe und Photovoltaikanlage ist besonders wirtschaftlich. Der selbst erzeugte Strom kann direkt zum Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden.

5. Frühzeitig planen
Aufgrund der hohen Nachfrage nach Wärmepumpen und qualifizierten Handwerkern können längere Wartezeiten entstehen. Beginnen Sie daher frühzeitig mit der Planung.

Fazit: KfW-Förderung macht Wärmepumpen erschwinglich

Die KfW-Förderung für Wärmepumpen bietet eine hervorragende Möglichkeit, den Umstieg auf klimafreundliches Heizen finanziell zu erleichtern. Mit Förderquoten von bis zu 70% der Investitionskosten wird die anfängliche finanzielle Hürde deutlich gesenkt. Langfristig profitieren Sie zudem von niedrigeren Betriebskosten und einer zukunftssicheren Heiztechnologie.

Besonders in Kombination mit smarter Heizungssteuerung und eventuell einer Photovoltaikanlage kann eine Wärmepumpe ihre Stärken voll ausspielen. Die höhere Anfangsinvestition amortisiert sich durch die staatliche Förderung und die Energieeinsparungen deutlich schneller.

Um keine Fördermittel zu verschenken, ist eine sorgfältige Planung und die Beratung durch Experten unerlässlich. Mit der richtigen Vorbereitung steht dem Umstieg auf eine umweltfreundliche und effiziente Heizlösung nichts mehr im Wege.

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