Smarte Heizkostenabrechnung im digitalen Zeitalter
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Nürnberg
In Zeiten steigender Energiepreise wird die präzise Erfassung und Abrechnung von Heizkosten immer wichtiger. Intelligente Heizkostenverteiler und digitale Abrechnungssysteme revolutionieren nicht nur die Art, wie wir heizen, sondern auch, wie wir den Verbrauch erfassen und abrechnen. Diese innovativen Technologien ermöglichen mehr Transparenz, Genauigkeit und Effizienz bei der Heizkostenverteilung – ein wichtiger Schritt in Richtung nachhaltigeres und kostenbewussteres Heizen.
Wie smarte Heizkostenabrechnung funktioniert
Die traditionelle Heizkostenabrechnung mit manuellen Ablesungen gehört bald der Vergangenheit an. Moderne digitale Heizkostenverteiler arbeiten mit Funk- oder WLAN-Technologie und übermitteln Verbrauchsdaten automatisch an zentrale Systeme. Der grundlegende Prozess umfasst:
Die smarte Heizkostenabrechnung basiert auf präziser, digitaler Verbrauchserfassung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Methoden, bei denen ein Ableser jährlich die Werte manuell erfasst, arbeiten digitale Systeme kontinuierlich und automatisiert. Die intelligenten Geräte messen nicht nur die Wärmeabgabe der Heizkörper, sondern erfassen auch Raumtemperaturen und Nutzungszeiten.
Diese Daten werden über Funkverbindungen – entweder proprietäre Systeme oder integriert in Smart Home Netzwerke – regelmäßig übertragen. Die Verbraucher können ihren Verbrauch in Echtzeit über Apps oder Online-Portale einsehen, wodurch ein unmittelbares Feedback zum Heizverhalten möglich wird. Die Kontrolle und Optimierung der Heizkosten wird damit deutlich vereinfacht.
Besonders fortschrittliche Systeme nutzen KI-Algorithmen, um Verbrauchsmuster zu analysieren und Einsparpotenziale aufzuzeigen. So wird die Heizkostenabrechnung von einem reinen Abrechnungswerkzeug zu einem aktiven Instrument für Energieeffizienz.
Vorteile der smarten Heizkostenabrechnung
Die Umstellung auf intelligente Abrechnungssysteme bringt zahlreiche Vorteile mit sich, die sowohl wirtschaftlich als auch ökologisch relevant sind:
Mehr Transparenz durch smarte Heizkostenabrechnung
Der vielleicht größte Vorteil digitaler Systeme liegt in der gesteigerten Transparenz. Verbraucher müssen nicht mehr auf die jährliche Abrechnung warten, sondern können ihren Verbrauch jederzeit einsehen. Diese Transparenz führt zu einem bewussteren Umgang mit Heizenergie, da der direkte Zusammenhang zwischen Verhalten und Kosten sichtbar wird.
Durch Smart Energy Monitore wird die Visualisierung des Verbrauchs noch anschaulicher. Die smarte Heizkostenabrechnung liefert detaillierte Verbrauchsprofile statt pauschaler Werte. Nutzer sehen genau, wann und wo sie Energie verbrauchen und können gezielt gegensteuern. Studien zeigen, dass allein dieses Feedback zu Einsparungen von 10-15% führen kann.
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Besonders in Mehrfamilienhäusern sorgt die präzise Erfassung für mehr Gerechtigkeit bei der Kostenverteilung. Während konventionelle Systeme oft mit Schätzwerten oder vereinfachten Verteilschlüsseln arbeiten, bilden digitale Lösungen den tatsächlichen Verbrauch jeder Wohneinheit präzise ab.
Erhöhte Genauigkeit und Effizienz
Digitale Heizkostenverteiler arbeiten mit einer deutlich höheren Präzision als herkömmliche Modelle. Sie erfassen nicht nur die Wärmeabgabe der Heizkörper, sondern berücksichtigen auch Umgebungsfaktoren wie Raumtemperatur und Außentemperatur. Diese kontinuierliche und differenzierte Messung führt zu einer wesentlich genaueren Verbrauchserfassung.
Die Automatisierung des Ableseprozesses eliminiert zudem menschliche Fehler und macht lästige Terminvereinbarungen für die manuelle Ablesung überflüssig. Die Daten stehen in Echtzeit zur Verfügung und können für die Abrechnung oder Verbrauchsanalyse genutzt werden.
Auch die Effizienz der Abrechnungserstellung steigt erheblich. Statt aufwendiger manueller Prozesse erfolgt die Datenverarbeitung automatisiert und deutlich schneller. Dies reduziert Verwaltungskosten und beschleunigt die Abrechnung – ein Vorteil für Mieter wie Vermieter gleichermaßen.
Energieeinsparung und Klimaschutz
Die erhöhte Transparenz und Bewusstseinsbildung durch smarte Heizkostenabrechnung führt nachweislich zu Verhaltensänderungen. Wenn Verbraucher ihren Energieverbrauch in Echtzeit sehen können, passen sie ihr Heizverhalten entsprechend an. Dies führt zu signifikanten Energieeinsparungen – im Durchschnitt zwischen 10% und 20% laut verschiedener Studien.
Intelligente Systeme können zudem mit Wetterprognosen und intelligenten Heizsteuerungen verknüpft werden, was zusätzliche Effizienzgewinne ermöglicht. Die reduzierte Energieverschwendung trägt direkt zum Klimaschutz bei und unterstützt die Erreichung nationaler Klimaziele.
Besonders effizient wird die smarte Heizkostenabrechnung, wenn sie mit anderen intelligenten Gebäudetechnologien wie Smart Thermostaten und Präsenzmeldern kombiniert wird. So entsteht ein ganzheitliches System, das Heizenergie nur dort bereitstellt, wo sie tatsächlich benötigt wird.
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Technologien für die digitale Verbrauchserfassung
Auf dem Markt existieren verschiedene Technologien für die intelligente Heizkostenabrechnung, die sich in Funktionalität und Integrationsfähigkeit unterscheiden:
Funkbasierte Heizkostenverteiler
Die am weitesten verbreitete Technologie sind funkbasierte Heizkostenverteiler, die an den Heizkörpern montiert werden. Diese Geräte messen die Temperatur des Heizkörpers und die Raumtemperatur und berechnen daraus den relativen Wärmeverbrauch. Die Daten werden regelmäßig per Funk übertragen, meist im AMR-Standard (Automated Meter Reading) oder im fortschrittlicheren OMS-Standard (Open Metering System).
Die Batterielebensdauer dieser Geräte beträgt in der Regel 5-10 Jahre, wodurch ein langfristiger Betrieb ohne Wartung möglich ist. Die Installation ist unkompliziert und kann auch in Bestandsgebäuden problemlos erfolgen.
Moderne smarte Heizkostenverteiler bieten zusätzliche Funktionen wie Manipulationserkennung, Leckageerkennung und spezielle Algorithmen zur präzisen Erfassung auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen, wie sie in modernen Niedrigtemperaturheizungen üblich sind.
Smart Home Integration
Zunehmend werden Heizkostenabrechnungssysteme in übergreifende Smart Home Lösungen integriert. Diese Systeme kommunizieren über Standards wie WLAN, Zigbee oder Z-Wave und ermöglichen die Einbindung in bestehende Smart Home Ökosysteme.
Die Integration erlaubt nicht nur die Verbrauchserfassung, sondern auch die direkte Steuerung der Heizung basierend auf den erfassten Daten. So können beispielsweise Räume mit überdurchschnittlichem Verbrauch automatisch reguliert werden.
Durch offene Schnittstellen (APIs) lassen sich die Verbrauchsdaten auch in andere Anwendungen einbinden, etwa in Energiemanagement-Dashboards oder Gebäudeleitsysteme. Dies schafft zusätzliche Mehrwerte über die reine Abrechnung hinaus.
Wärmemengenzähler und Wasserzähler
Für Zentralheizungen und Fernwärmesysteme kommen häufig elektronische Wärmemengenzähler zum Einsatz. Diese messen den tatsächlichen Energieverbrauch direkt, indem sie den Durchfluss und die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf erfassen.
Auch im Bereich der Warmwasserzähler hat die Digitalisierung Einzug gehalten. Moderne digitale Wasserzähler übermitteln Verbrauchsdaten ebenfalls automatisch und ermöglichen so eine präzise Abrechnung ohne manuelle Ablesung.
Besonders fortschrittlich sind Ultraschall-Wasserzähler, die ohne bewegliche Teile auskommen und dadurch eine höhere Messgenauigkeit und Langlebigkeit bieten. Sie eignen sich auch für die Erkennung von Leckagen und ungewöhnlichen Verbrauchsmustern.
Gesetzliche Rahmenbedingungen und Zukunft der smarten Heizkostenabrechnung
Die Digitalisierung der Heizkostenabrechnung wird auch durch gesetzliche Vorgaben vorangetrieben. Die novellierte EU-Energieeffizienzrichtlinie und die entsprechend angepasste deutsche Heizkostenverordnung schreiben vor, dass ab 2022 neu installierte Messgeräte fernablesbar sein müssen und ab 2027 alle Messgeräte diese Anforderung erfüllen müssen.
Zudem sollen Verbraucher künftig mindestens monatlich Informationen zu ihrem Verbrauch erhalten. Dies ist nur mit digitalen Systemen praktisch umsetzbar und unterstreicht die zunehmende Bedeutung der smarten Heizkostenabrechnung.
In Zukunft werden wir eine noch stärkere Integration verschiedener Systeme sehen. Die Kombination aus intelligenter Verbrauchserfassung, smarter Heizungssteuerung und erneuerbaren Energien wird zu hocheffizienten Gesamtlösungen führen. Algorithmische Vorhersagen werden den Verbrauch optimieren, bevor er überhaupt entsteht.
Die smarte Heizkostenabrechnung entwickelt sich damit von einem reinen Abrechnungswerkzeug zu einem zentralen Element intelligenter Gebäudetechnik. Sie trägt wesentlich zur Energiewende bei und hilft, Gebäude energieeffizienter und klimafreundlicher zu gestalten.
Fazit: Smarte Heizkostenabrechnung als Schlüssel zu mehr Energieeffizienz
Die digitale Transformation hat die Heizkostenabrechnung grundlegend verändert. Was einst ein undurchsichtiger, fehleranfälliger Prozess war, ist heute ein transparentes, präzises System, das wertvolle Einblicke in den Energieverbrauch liefert.
Für Verbraucher bedeutet die smarte Heizkostenabrechnung mehr Kontrolle über den eigenen Verbrauch, fairere Kostenzuordnung und letztlich die Möglichkeit, aktiv Energie und Kosten zu sparen. Für Vermieter und Immobilienverwalter reduziert sich der administrative Aufwand erheblich, während gleichzeitig die Qualität und Aktualität der Verbrauchsdaten steigt.
Die Integration intelligenter Abrechnungssysteme in umfassende Smart Home Lösungen verstärkt diese Vorteile noch weiter und schafft Synergien mit anderen Bereichen der Gebäudetechnik. Die smarte Heizkostenabrechnung ist damit nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern ein wichtiger Baustein für nachhaltiges und effizientes Wohnen im 21. Jahrhundert.
+ Wie funktionieren smarte Heizkostenverteiler und was messen sie genau?
Smarte Heizkostenverteiler sind kleine digitale Geräte, die direkt am Heizkörper montiert werden und kontinuierlich die Wärmeabgabe messen. Sie erfassen dabei zwei wesentliche Temperaturen: die Temperatur des Heizkörpers selbst und die Raumtemperatur.
Aus der Differenz dieser beiden Werte berechnen die funkbasierten Heizkostenverteiler den relativen Wärmeverbrauch jedes Heizkörpers. Im Gegensatz zu alten Verdunsterröhrchen arbeiten moderne Geräte mit Funk- oder WLAN-Technologie und übertragen die Daten automatisch an zentrale Systeme.
Besonders praktisch: Sie können Ihren aktuellen Verbrauch jederzeit über eine App oder ein Online-Portal einsehen. Die Batterielebensdauer liegt bei 5-10 Jahren, sodass kein lästiger Batteriewechsel nötig ist. Fortschrittliche Modelle erkennen sogar Manipulationen und können mit Smart Home Thermostaten gekoppelt werden, um nicht nur zu messen, sondern auch direkt die Heizung zu steuern.
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+ Welche konkreten Vorteile bringt die smarte Heizkostenabrechnung gegenüber der herkömmlichen Ablesung?
Der größte Vorteil ist die Transparenz in Echtzeit: Statt einmal jährlich eine überraschende Abrechnung zu erhalten, können Sie mit smarten Heizkostenverteilern Ihren Verbrauch täglich überprüfen. Studien zeigen, dass allein dieses Bewusstsein zu Einsparungen von 10-15% führt.
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Weitere wichtige Vorteile sind:
- Keine Terminvereinbarungen mehr für manuelle Ablesungen nötig
- Höhere Messgenauigkeit durch kontinuierliche digitale Erfassung
- Gerechtere Kostenverteilung in Mehrfamilienhäusern durch präzise Zuordnung
- Frühe Erkennung von Problemen wie defekten Ventilen oder ungewöhnlichem Verbrauch
Mit einem Energie-Monitor oder einer entsprechenden App sehen Sie detaillierte Verbrauchsprofile und können genau nachvollziehen, wann welcher Raum wie viel Energie verbraucht. Kombiniert mit programmierbaren Thermostaten optimieren Sie Ihren Verbrauch automatisch und senken Ihre Heizkosten nachhaltig.
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+ Was kostet die Umrüstung auf smarte Heizkostenabrechnung und lohnt sich die Investition?
Die Kosten für digitale Heizkostenverteiler liegen pro Gerät zwischen 30 und 80 Euro, je nach Funktionsumfang. Für eine durchschnittliche Wohnung mit 6-8 Heizkörpern sollten Sie mit 250-500 Euro Gesamtkosten rechnen, inklusive Installation und Gateway für die Datenübertragung.
Die Investition amortisiert sich typischerweise innerhalb von 3-5 Jahren durch die Energieeinsparungen. Bei durchschnittlichen Heizkosten von 1.200 Euro pro Jahr und einer realistischen Einsparung von 12% sparen Sie etwa 144 Euro jährlich. Zudem entfallen die jährlichen Kosten für manuelle Ablesungen (ca. 20-40 Euro).
Besonders lohnend wird das System in Kombination mit:
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Ab 2027 sind fernablesbare Messgeräte ohnehin gesetzlich vorgeschrieben – wer jetzt umrüstet, ist zukunftssicher aufgestellt und spart bereits heute.
+ Kann ich smarte Heizkostenverteiler selbst installieren oder brauche ich einen Fachmann?
Die gute Nachricht: Funk-Heizkostenverteiler können Sie in den meisten Fällen selbst montieren. Die Geräte werden mit speziellen Halterungen oder Klebepads direkt am Heizkörper befestigt – es sind keine Eingriffe in die Heizungsanlage nötig.
Die typische Installation umfasst:
- Reinigung der Montagestelle am Heizkörper
- Befestigung mit Schrauben oder Klebeband (je nach Modell)
- Aktivierung des Geräts und Kopplung mit dem Gateway
- Einrichtung der App oder Online-Zugang
Wichtig zu beachten: Als Mieter benötigen Sie die Zustimmung Ihres Vermieters, da die Heizkostenabrechnung meist zentral für das ganze Gebäude organisiert ist. In Mehrfamilienhäusern ist die Umrüstung typischerweise Sache des Vermieters oder der Hausverwaltung.
Für die Inbetriebnahme benötigen Sie zusätzlich ein Gateway oder eine Funkzentrale, die die Daten der einzelnen Verteiler sammelt. Viele Hersteller bieten Komplett-Sets an, die alles Nötige enthalten und mit bebilderten Anleitungen die Installation zum Kinderspiel machen.
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+ Welche Smart Home Systeme sind mit smarten Heizkostenverteilern kompatibel?
Moderne smarte Heizkostenverteiler arbeiten meist mit offenen Funkstandards und lassen sich in gängige Smart Home Ökosysteme integrieren. Die wichtigsten kompatiblen Standards sind:
- Zigbee: Weit verbreitet, energieeffizient, kompatibel mit Philips Hue, Amazon Echo Plus und vielen anderen Systemen
- Z-Wave: Besonders stabil, ideal für größere Häuser
- WLAN: Direkte Integration ohne zusätzliche Zentrale möglich
- OMS (Open Metering System): Spezieller Standard für Verbrauchserfassung, besonders präzise
Beliebte Komplettlösungen sind Homematic IP, Bosch Smart Home und tado°, die neben Verbrauchserfassung auch intelligente Heizungssteuerung bieten.
Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihre Smart Home Zentrale den gleichen Funkstandard unterstützt. Die Integration ermöglicht dann spannende Automatisierungen wie automatisches Herunterregeln bei geöffneten Fenstern durch smarte Fenstersensoren.
+ Wie kann ich durch smarte Heizkostenabrechnung konkret Geld sparen?
Die smarte Heizkostenabrechnung hilft Ihnen auf mehreren Ebenen beim Sparen. Der wichtigste Effekt: Bewusstsein schafft Veränderung. Wenn Sie über eine App täglich sehen, welche Räume wie viel Energie verbrauchen, passen Sie Ihr Verhalten automatisch an.
Konkrete Sparmöglichkeiten:
- Bedarfsgerechtes Heizen: Mit programmierbaren Thermostaten heizen Sie nur, wenn jemand zu Hause ist
- Raumweise Optimierung: Wenig genutzte Räume können gezielt kühler gehalten werden
- Erkennung von Energiefressern: Alte oder falsch eingestellte Heizkörper fallen sofort auf
- Leckage-Erkennung: Defekte Ventile werden erkannt, bevor große Kosten entstehen
Besonders effektiv wird das System mit zusätzlicher Smart Home Automatisierung: Ein Präsenzmelder erkennt, wenn niemand zu Hause ist, und senkt automatisch die Temperatur. Ein smarter Wettersensor passt die Heizung an die Außentemperatur an. Diese Kombinationen können Ihre Heizkosten um bis zu 30% senken.
+ Was sind Wärmemengenzähler und wann brauche ich diese statt Heizkostenverteiler?
Wärmemengenzähler messen im Gegensatz zu Heizkostenverteilern den tatsächlichen Energieverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Sie werden direkt in die Heizungsleitung eingebaut und erfassen den Durchfluss sowie die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklauf.
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Wann Sie welches System benötigen:
- Heizkostenverteiler: Standard in Mehrfamilienhäusern mit Heizkörpern, messen relativen Verbrauch
- Wärmemengenzähler: Bei Fußbodenheizung, Zentralheizung oder eigenständigen Heizkreisen, messen absoluten Verbrauch
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Moderne elektronische Wärmezähler bieten ebenfalls Funkübertragung und lassen sich in Smart Home Systeme integrieren. Besonders präzise sind Ultraschall-Wärmezähler, die ohne bewegliche Teile arbeiten und dadurch wartungsärmer sind.
Bei Fernwärme ist ein Wärmemengenzähler gesetzlich vorgeschrieben. Auch hier gibt es mittlerweile digitale Varianten mit App-Anbindung, die Ihren Verbrauch transparent machen. Ergänzend sollten Sie auch digitale Wasserzähler für Warmwasser in Betracht ziehen.
+ Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es für smarte Heizkostenabrechnung?
Die EU-Energieeffizienzrichtlinie und die deutsche Heizkostenverordnung schreiben klare Fristen für die Digitalisierung vor. Ab 2022 müssen alle neu installierten Messgeräte fernablesbar sein, und ab 2027 gilt diese Pflicht für alle Bestandsgeräte. Zudem müssen Verbraucher ab 2022 mindestens monatliche Verbrauchsinformationen erhalten.
Das bedeutet konkret:
- Vermieter müssen schrittweise auf fernablesbare Systeme umrüsten
- Sie haben als Mieter ein Recht auf monatliche Verbrauchsdaten
- Die Abrechnungen müssen transparenter und verständlicher werden
- Bei Nichterfüllung können Vermieter bis zu 3% der Heizkosten abziehen
Die Modernisierungskosten darf der Vermieter bis zu 8% pro Jahr auf die Miete umlegen, allerdings nur für die tatsächliche Verbesserung über den gesetzlichen Standard hinaus. Die reine Pflichterfüllung ist nicht umlagefähig.
Für Eigentümer bedeutet dies: Wer jetzt in moderne Systeme investiert, ist zukunftssicher aufgestellt. Ergänzend empfiehlt sich eine intelligente Heizungssteuerung, die über die gesetzlichen Anforderungen hinaus echte Effizienzgewinne ermöglicht.
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+ Wie sicher sind die Daten bei smarten Heizkostenverteilern vor Hackerangriffen?
Die Datensicherheit bei smarten Heizkostenverteilern ist ein wichtiges Thema, aber bei seriösen Systemen gut gewährleistet. Die Geräte übertragen ausschließlich Verbrauchsdaten und Temperaturen – keine persönlichen Informationen oder Zahlungsdaten.
Sicherheitsmerkmale moderner Systeme:
- Verschlüsselte Funkübertragung: Daten werden nach aktuellen Standards (AES-128 oder höher) verschlüsselt
- Lokale Datenspeicherung: Viele Systeme arbeiten mit lokalen Gateways statt Cloud-Anbindung
- Manipulationserkennung: Unbefugte Eingriffe werden protokolliert
- Regelmäßige Updates: Sicherheitslücken werden geschlossen
Achten Sie beim Kauf auf Geräte mit CE-Kennzeichnung und deutschen Datenschutzstandards. Systeme namhafter Hersteller wie Techem, ista oder Qundis entsprechen höchsten Sicherheitsstandards.
Zusätzlicher Schutz: Nutzen Sie eine sichere Firewall und halten Sie Ihre Smart Home Zentrale immer aktuell. Das Risiko ist deutlich geringer als bei vielen anderen vernetzten Geräten.
+ Welche zusätzlichen Smart Home Geräte verbessern die Effizienz meiner Heizung am meisten?
Um das Maximum aus Ihrer smarten Heizkostenabrechnung herauszuholen, sollten Sie diese mit intelligenter Steuerung kombinieren. Die wirksamsten Ergänzungen sind:
1. Intelligente Thermostate: Smarte Heizkörperthermostate wie tado° oder Fritz!DECT regulieren die Temperatur automatisch nach Zeitplänen und Anwesenheit. Einsparpotenzial: 20-25%
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2. Fenster- und Türkontakte: Fenstersensoren erkennen geöffnete Fenster und schalten die Heizung automatisch ab. Einsparpotenzial: 5-10%
3. Präsenzmelder und Bewegungssensoren: Präsenzmelder passen die Heizung an die tatsächliche Nutzung an. Einsparpotenzial: 10-15%
4. Smarte Wetterstation: Eine vernetzte Wetterstation ermöglicht vorausschauende Heizungssteuerung basierend auf Wetterprognosen.
Die zentrale Steuerung erfolgt über eine Smart Home Zentrale oder einen Smart Speaker mit integriertem Hub. Die Kombination dieser Komponenten kann Ihre Heizkosten um insgesamt 30-40% reduzieren.