Elektrische Fußleistenheizungen
Die Wahl des richtigen Heizsystems ist eine wichtige Entscheidung für jeden Hausbesitzer oder Modernisierer. In der Welt der Elektroheizungen haben sich in den letzten Jahren zahlreiche innovative Lösungen entwickelt, die sowohl energieeffizient als auch optisch ansprechend sind. Eine besonders elegante Alternative, die immer mehr an Beliebtheit gewinnt, sind elektrische Fußleistenheizungen. Diese moderne Heizlösung verbindet die Vorteile klassischer Elektroheizungen mit einem dezenten Design, das sich harmonisch in jeden Wohnraum einfügt.
Was sind elektrische Fußleistenheizungen?
Elektrische Fußleistenheizungen sind, wie der Name bereits vermuten lässt, Heizelemente, die entlang der Fußleisten eines Raumes installiert werden. Im Gegensatz zu herkömmlichen Heizkörpern, die oft viel Platz an der Wand einnehmen, sind sie besonders platzsparend und unauffällig. Diese Form der Elektroheizung arbeitet nach dem Prinzip der Strahlungswärme, ähnlich wie Infrarotheizungen, jedoch mit dem Unterschied, dass die Wärme von unten nach oben steigt und sich so gleichmäßig im Raum verteilt.
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Die Heizleisten bestehen in der Regel aus einem Aluminiumkörper, der elektrische Heizelemente enthält. Durch ihre geringe Höhe von meist nur 5-15 cm fallen sie kaum auf und können sogar in der gleichen Farbe wie die Wand oder die vorhandenen Fußleisten lackiert werden. Die Installation erfolgt direkt über eine normale Steckdose oder durch einen Festanschluss an das Stromnetz, was sie besonders flexibel macht.
Vorteile der elektrischen Fußleistenheizung
Diese innovative Form der Elektroheizung bietet zahlreiche Vorteile gegenüber konventionellen Heizsystemen:
Platzsparende Eleganz
Der offensichtlichste Vorteil ist der minimale Platzbedarf. Elektrische Fußleistenheizungen verschwinden praktisch an der Wand und ermöglichen eine freie Raumgestaltung ohne sperrige Heizkörper. Dies ist besonders in kleinen Räumen oder bei modernen, minimalistischen Einrichtungsstilen ein großer Gewinn. Die unauffällige Installation entlang der Fußleisten lässt mehr Raum für Möbel und Dekoration, während sie gleichzeitig für eine angenehme Wärme sorgen.
Gleichmäßige Wärmeverteilung
Ein weiterer wesentlicher Vorteil ist die besonders gleichmäßige Wärmeverteilung. Da die Wärme von unten nach oben steigt, entsteht eine natürliche Zirkulation, die für ein angenehmes Raumklima ohne kalte Ecken sorgt. Die Strahlungswärme erwärmt zudem die Wände, Möbel und andere Gegenstände im Raum, die dann ihrerseits die Wärme wieder abgeben. Dies führt zu einem besonders behaglichen Wohngefühl ohne die oft als unangenehm empfundene Luftzirkulation klassischer Heizsysteme.
Schnelle Reaktionszeit
Elektrische Fußleistenheizungen zeichnen sich durch eine sehr schnelle Aufheizzeit aus. Im Gegensatz zu trägen Systemen wie Fußbodenheizungen oder wassergeführten Heizkörpern erreichen sie innerhalb weniger Minuten ihre volle Heizleistung. Dies macht sie ideal für Räume, die nicht ständig genutzt werden, wie Gästezimmer oder Arbeitszimmer, wo man schnell und bedarfsgerecht Wärme benötigt.
Einfache Installation und Wartungsfreiheit
Die Installation von elektrischen Fußleistenheizungen ist vergleichsweise einfach und kann in vielen Fällen ohne aufwendige Baumaßnahmen erfolgen. Es sind keine Rohrleitungen, Heizkörpernischen oder spezielle Wanddurchbrüche erforderlich. Zudem sind diese Systeme praktisch wartungsfrei, da sie keine beweglichen Teile oder regelmäßige Prüfungen wie konventionelle Heizkessel benötigen.
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Individuelle Raumregelung
Jeder Raum kann individuell und präzise gesteuert werden. Mit modernen Smart Thermostaten lässt sich die Temperatur genau regeln und an individuelle Bedürfnisse oder Tageszeiten anpassen. Dies ermöglicht eine bedarfsgerechte Heizung und kann erheblich zur Energieeinsparung beitragen. Viele moderne Systeme lassen sich sogar über Smartphone-Apps steuern und in bestehende Smart-Home-Konzepte integrieren, wie in dem Artikel Intelligentes Heizen für mehr Effizienz detailliert beschrieben wird.
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Installation und Kosten elektrischer Fußleistenheizungen
Die Installation einer elektrischen Fußleistenheizung ist vergleichsweise unkompliziert und kann in bestehenden Gebäuden oft ohne größere Umbaumaßnahmen erfolgen. In der Regel werden die Heizleisten einfach an der Wand befestigt und an das Stromnetz angeschlossen. Je nach System kann dies über eine normale Steckdose oder einen festen Anschluss erfolgen.
Bei der Planung sollte jedoch berücksichtigt werden, dass für größere Räume oder besonders hohe Wärmeanforderungen mehrere Heizleisten oder zusätzliche Heizelemente erforderlich sein können. Ein Fachmann kann hierbei helfen, den genauen Bedarf zu ermitteln und die optimale Platzierung der Heizleisten zu bestimmen.
Die Anschaffungskosten für elektrische Fußleistenheizungen liegen typischerweise zwischen 80 und 200 Euro pro laufendem Meter, abhängig von der Qualität, der Leistung und zusätzlichen Funktionen wie integrierten Thermostaten oder Smart-Home-Anbindung. Hinzu kommen Installationskosten, wenn diese nicht in Eigenregie durchgeführt wird.
Ein wichtiger Kostenfaktor sind natürlich auch die laufenden Betriebskosten. Da es sich um eine Elektroheizung handelt, sind die Stromkosten zu berücksichtigen. Diese können je nach Strompreis, Wärmedämmung des Gebäudes und individuellem Heizverhalten erheblich variieren. Moderne elektrische Fußleistenheizungen sind jedoch deutlich effizienter als ältere Elektroheizungen und können bei intelligenter Steuerung durchaus wirtschaftlich betrieben werden.
Energieeffizienz und Betriebskosten
Ein häufiger Kritikpunkt an Elektroheizungen im Allgemeinen sind die vergleichsweise hohen Betriebskosten. Es ist richtig, dass Strom pro Kilowattstunde oft teurer ist als Gas oder Öl. Allerdings muss man bei dieser Betrachtung verschiedene Faktoren berücksichtigen:
Elektrische Fußleistenheizungen haben einen Wirkungsgrad von nahezu 100%, da die elektrische Energie fast vollständig in Wärme umgewandelt wird. Es gibt keine Verluste durch Verbrennung, Abgase oder ein Verteilungssystem wie bei zentralen Heizungsanlagen. Zudem ermöglicht die präzise Regelbarkeit eine bedarfsgerechte Heizung, die nur dann Energie verbraucht, wenn sie tatsächlich benötigt wird.
Mit Smart Thermostaten und Zeitschaltuhren kann der Energieverbrauch weiter optimiert werden. So lassen sich beispielsweise Abwesenheitszeiten berücksichtigen oder die Temperatur nachts automatisch absenken. Einige moderne Systeme bieten sogar lernfähige Funktionen, die das Heizverhalten an die individuellen Gewohnheiten anpassen.
Ein weiterer wirtschaftlicher Aspekt ist die Möglichkeit, elektrische Fußleistenheizungen mit selbst erzeugtem Strom aus Photovoltaikanlagen zu betreiben. Dies kann die Betriebskosten erheblich senken und die Umweltbilanz verbessern. Insbesondere in gut gedämmten Gebäuden oder als Ergänzungsheizung für einzelne Räume kann diese Heizform daher durchaus wirtschaftlich sinnvoll sein.
Für wen eignen sich elektrische Fußleistenheizungen?
Elektrische Fußleistenheizungen sind nicht für jede Wohnsituation die optimale Lösung. Sie eignen sich besonders gut für:
- Modernisierer und Sanierer: Wer sein Heizsystem erneuern möchte, ohne aufwendige Bauarbeiten durchführen zu müssen, findet in elektrischen Fußleistenheizungen eine praktische Alternative.
- Besitzer gut gedämmter Gebäude: In energieeffizienten Häusern mit geringem Heizwärmebedarf können elektrische Heizungen wirtschaftlich betrieben werden.
- Designorientierte Hausbesitzer: Wer Wert auf eine unauffällige Heizlösung legt, die das Raumdesign nicht beeinträchtigt, wird diese elegante Alternative zu schätzen wissen.
- Besitzer von Ferienwohnungen oder selten genutzten Räumen: Die schnelle Aufheizzeit und die bedarfsgerechte Steuerung machen diese Heizform ideal für Räume, die nicht ständig genutzt werden.
- Allergiker: Da elektrische Fußleistenheizungen hauptsächlich mit Strahlungswärme arbeiten und weniger Luftzirkulation verursachen, wirbeln sie weniger Staub auf als konventionelle Heizsysteme.
Kombination mit anderen Heizsystemen
Elektrische Fußleistenheizungen müssen nicht unbedingt als alleinige Heizlösung eingesetzt werden. Sie können auch hervorragend als Ergänzung zu bestehenden Systemen dienen:
In Verbindung mit einer Wärmepumpe oder einer Gasheizung können sie beispielsweise in der Übergangszeit oder an besonders kalten Tagen zur Unterstützung eingesetzt werden. Dies kann die Hauptheizung entlasten und deren Effizienz verbessern.
Besonders sinnvoll ist auch die Kombination mit einer Photovoltaikanlage. Der selbst erzeugte Strom kann direkt für die Heizung genutzt werden, was die Betriebskosten erheblich senken kann. Mit entsprechenden Speicherlösungen lässt sich sogar der tagsüber erzeugte Solarstrom für die Heizung in den Abendstunden nutzen.
In Bad oder Flur können elektrische Fußleistenheizungen auch ergänzend zu einer vorhandenen Fußbodenheizung eingesetzt werden, um besonders schnell für angenehme Wärme zu sorgen, wenn die träge Fußbodenheizung noch nicht ihre volle Leistung erreicht hat.
Fazit: Eine elegante Alternative mit Zukunftspotenzial
Elektrische Fußleistenheizungen stellen eine interessante Alternative zu konventionellen Heizsystemen dar. Sie überzeugen durch ihr dezentes Design, die einfache Installation und die flexible Steuerungsmöglichkeit. Besonders in gut gedämmten Gebäuden oder als Ergänzungsheizung können sie ihre Stärken ausspielen.
Mit der zunehmenden Bedeutung erneuerbarer Energien und der steigenden Effizienz von Elektroheizungssystemen dürften diese eleganten Heizsysteme in Zukunft noch an Bedeutung gewinnen. Wer Wert auf ästhetisches Design, individuelle Raumregelung und eine zukunftsfähige Heizlösung legt, sollte elektrische Fußleistenheizungen definitiv in Betracht ziehen.
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Denken Sie jedoch daran, dass jede Wohnsituation unterschiedlich ist. Eine professionelle Beratung durch einen Fachmann kann helfen, die optimale Heizlösung für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden und die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen Systemen genau zu berechnen.
+ Wie viel kostet die Installation einer elektrischen Fußleistenheizung?
Die Anschaffungskosten für elektrische Fußleistenheizungen liegen typischerweise zwischen 80 und 200 Euro pro laufendem Meter. Der Preis hängt dabei stark von der Qualität, der Heizleistung und zusätzlichen Funktionen ab.
Ein großer Vorteil ist die vergleichsweise unkomplizierte Installation. Viele Systeme lassen sich einfach an der Wand befestigen und über eine normale Steckdose betreiben. Wenn Sie handwerklich geschickt sind, können Sie die Montage selbst durchführen. Für einen Festanschluss ans Stromnetz sollten Sie jedoch einen Elektriker beauftragen – hier kommen dann noch Installationskosten von etwa 200-500 Euro hinzu, je nach Aufwand.
Bedenken Sie bei der Planung, dass größere Räume möglicherweise mehrere Heizleisten benötigen. Mit einem Smart Thermostat (ab ca. 50 Euro) können Sie zusätzlich Energie sparen und die Heizung bequem per Smartphone steuern.
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+ Was sind die monatlichen Stromkosten bei einer elektrischen Fußleistenheizung?
Die Betriebskosten einer elektrischen Fußleistenheizung hängen stark von mehreren Faktoren ab: Ihrem aktuellen Strompreis, der Wärmedämmung Ihres Hauses, der Raumgröße und Ihrem individuellen Heizverhalten. Als Richtwert können Sie bei einem durchschnittlichen Raum von 20 m² mit etwa 40-80 Euro monatlichen Stromkosten in der Heizperiode rechnen.
Die gute Nachricht: Mit einer intelligenten Heizungssteuerung und programmierbaren Thermostaten lassen sich die Kosten deutlich senken. Diese Geräte passen die Heizleistung automatisch an Ihre Anwesenheitszeiten an und verhindern unnötiges Heizen.
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Besonders wirtschaftlich wird es, wenn Sie eine Photovoltaikanlage besitzen und Ihren selbst erzeugten Strom nutzen können. In gut gedämmten Gebäuden oder als Zusatzheizung für selten genutzte Räume sind elektrische Fußleistenheizungen durchaus wirtschaftlich zu betreiben.
+ Wie schnell heizt eine elektrische Fußleistenheizung auf?
Ein großer Vorteil von elektrischen Fußleistenheizungen ist ihre extrem schnelle Reaktionszeit. Anders als träge Systeme wie Fußbodenheizungen erreichen sie bereits nach wenigen Minuten ihre volle Heizleistung – Sie spüren die Wärme oft schon nach 5-10 Minuten.
Dies macht sie ideal für Räume, die Sie nicht dauerhaft beheizen möchten: Gästezimmer, Arbeitszimmer oder Badezimmer. Sobald Sie den Raum betreten und die Heizung einschalten, haben Sie schnell eine angenehme Temperatur. Im Vergleich dazu kann eine Fußbodenheizung 30-60 Minuten oder länger brauchen, bis Sie die Wärme spüren.
Für noch mehr Komfort empfehle ich Ihnen eine WLAN-Steckdose oder ein smartes Heizthermostat. Damit können Sie die Heizung bereits auf dem Heimweg per Smartphone-App aktivieren und kommen in einen vorgewärmten Raum. Die schnelle Aufheizzeit spart nicht nur Zeit, sondern auch Energie, da Sie nur dann heizen, wenn Sie die Wärme wirklich brauchen.
+ Welche Vorteile haben elektrische Fußleistenheizungen gegenüber normalen Heizkörpern?
Elektrische Fußleistenheizungen bieten mehrere entscheidende Vorteile: Der größte Pluspunkt ist ihr minimales, unauffälliges Design. Mit einer Höhe von nur 5-15 cm verschwinden sie praktisch an der Wand und ermöglichen eine völlig freie Raumgestaltung ohne sperrige Heizkörper.
Die Wärmeverteilung ist besonders gleichmäßig, da die Wärme von unten nach oben steigt und sich natürlich im Raum verteilt. Sie arbeiten hauptsächlich mit Strahlungswärme, ähnlich wie Infrarotheizungen, was zu einem behaglichen Wohnklima ohne unangenehme Luftzirkulation führt.
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Weitere Vorteile: Keine Wartung nötig (kein Entlüften, keine Jahresinspektionen), schnelle Aufheizzeit, einfache Installation ohne Rohrleitungen und individuelle Steuerung jedes Raumes. Gerade für Allergiker sind sie ideal, da sie weniger Staub aufwirbeln. Mit einem digitalen Raumthermostat können Sie die Temperatur präzise regeln und so Energie sparen. Die Heizleisten lassen sich sogar in der Wandfarbe lackieren und werden dann nahezu unsichtbar.
+ Kann ich eine elektrische Fußleistenheizung selbst installieren?
Ja, die Installation einer elektrischen Fußleistenheizung ist grundsätzlich auch in Eigenregie möglich, wenn Sie über handwerkliches Geschick verfügen. Die mechanische Montage ist relativ einfach: Die Heizleisten werden mit mitgeliefertem Montagematerial an der Wand befestigt, ähnlich wie normale Fußleisten.
Bei Modellen mit Steckdosenanschluss können Sie die Installation komplett selbst durchführen – Sie benötigen lediglich eine Wasserwaage, eine Bohrmaschine und etwas Werkzeug.
Wichtig: Wenn ein Festanschluss ans Stromnetz erforderlich ist, müssen Sie zwingend einen zertifizierten Elektriker beauftragen. Arbeiten am Stromnetz sind in Deutschland nur Fachleuten erlaubt und dürfen aus Sicherheitsgründen nicht selbst durchgeführt werden. Der Elektriker prüft auch, ob Ihre vorhandenen Leitungen die zusätzliche Last der Heizung tragen können.
Mit einem Thermostat für die Steckdose können Sie die Steuerung komfortabel nachrüsten.
+ Sind elektrische Fußleistenheizungen für Allergiker geeignet?
Ja, elektrische Fußleistenheizungen sind besonders allergikerfreundlich und deutlich besser geeignet als konventionelle Heizsysteme. Der Hauptgrund: Sie arbeiten hauptsächlich mit Strahlungswärme und erzeugen deutlich weniger Luftzirkulation als klassische Konvektionsheizkörper.
Normale Heizkörper erwärmen die Luft stark, die dann aufsteigt und Luftströme erzeugt – dabei wird Staub, Pollen und Hausstaub aufgewirbelt und im ganzen Raum verteilt. Bei Fußleistenheizungen hingegen erfolgt die Erwärmung sanfter und gleichmäßiger, wodurch deutlich weniger Staub aufgewirbelt wird.
Zusätzlich haben die glatten Oberflächen aus Aluminium keine Rillen oder Lamellen, in denen sich Staub sammeln kann. Die Reinigung ist daher sehr einfach – ein feuchtes Tuch genügt. Im Vergleich zu herkömmlichen Heizkörpern mit ihren vielen Zwischenräumen ist das ein enormer Vorteil.
Für ein optimales Raumklima empfehle ich Allergikern zusätzlich einen Luftreiniger mit HEPA-Filter und ein Hygrometer zur Überwachung der Luftfeuchtigkeit.
+ Wie viel Watt Leistung braucht eine elektrische Fußleistenheizung pro Quadratmeter?
Die benötigte Heizleistung hängt von mehreren Faktoren ab, aber als Faustregel gilt: 80-100 Watt pro Quadratmeter für gut gedämmte Räume und 100-120 Watt pro Quadratmeter für weniger gut gedämmte Räume. Bei einem 20 m² großen Zimmer benötigen Sie also etwa 1.600-2.400 Watt Heizleistung.
Elektrische Fußleistenheizungen haben typischerweise eine Leistung von 150-250 Watt pro laufendem Meter. Das bedeutet, Sie benötigen für unser Beispielzimmer etwa 8-12 laufende Meter Heizleiste, je nach gewähltem Modell und Raumgegebenheiten.
Wichtige Faktoren, die den Wärmebedarf beeinflussen: Raumhöhe, Anzahl der Außenwände und Fenster, Qualität der Wärmedämmung und die gewünschte Raumtemperatur. Badezimmer benötigen oft etwas mehr Leistung (bis 120 Watt/m²), während gut gedämmte Neubauten mit weniger auskommen.
Für eine präzise Berechnung empfehle ich einen Fachmann zu konsultieren. Mit einem Energiekostenmessgerät können Sie später den tatsächlichen Verbrauch überwachen und mit einem Smart Thermostat die Effizienz optimieren.
+ Welche Räume eignen sich besonders gut für elektrische Fußleistenheizungen?
Elektrische Fußleistenheizungen eignen sich besonders für Räume mit zeitweise erhöhtem Wärmebedarf, in denen Sie schnell und flexibel heizen möchten. Ideal sind sie für:
Badezimmer: Die schnelle Aufheizzeit sorgt morgens sofort für Wärme. Ein feuchtraumgeeignetes Modell ist hier wichtig. Gästezimmer und Arbeitszimmer: Heizen Sie nur bei Bedarf, statt den Raum dauerhaft warm zu halten. Wintergärten und Anbauten: Perfekt für Räume, die schwer an die Zentralheizung anzuschließen sind. Ferienwohnungen: Schnelle Wärme nach Ankunft, kein Frostschutz-Dauerbetrieb nötig.
Auch als Zusatzheizung in Wohnzimmern machen sie Sinn, etwa in der Übergangszeit, wenn die Hauptheizung noch nicht läuft. Mit einem programmierbaren Heizthermostat heizen Sie automatisch zu den gewünschten Zeiten.
Weniger geeignet sind sehr große, dauerhaft beheizte Räume in schlecht gedämmten Altbauten – hier können die Stromkosten hoch werden. Für solche Fälle ist eventuell eine Infrarotheizung als Ergänzung sinnvoller.
+ Kann ich eine elektrische Fußleistenheizung mit Solarstrom betreiben?
Ja, die Kombination von elektrischen Fußleistenheizungen mit selbst erzeugtem Solarstrom ist eine hervorragende Möglichkeit, die Betriebskosten erheblich zu senken und gleichzeitig umweltfreundlich zu heizen. Wenn Sie bereits eine Photovoltaikanlage besitzen, können Sie den produzierten Strom direkt für Ihre Heizung nutzen.
Die größte Herausforderung: Sonnenenergie steht hauptsächlich tagsüber zur Verfügung, während der größte Heizbedarf oft abends besteht. Hier kommen Stromspeicher ins Spiel, mit denen Sie überschüssigen Solarstrom speichern und später nutzen können.
Besonders clever: Nutzen Sie eine Smart-Home-Energiemanagement-Lösung, die die Heizung automatisch dann aktiviert, wenn genug Solarstrom verfügbar ist. So können Sie in der Übergangszeit (Frühjahr/Herbst) besonders effizient heizen, wenn tagsüber noch Sonne scheint und es abends kühl wird.
Mit einem Balkonkraftwerk können auch Mieter einen Teil des Strombedarfs selbst decken. Diese Kombination macht elektrische Heizungen zukunftsfähig und wirtschaftlich attraktiv.
+ Wie pflege und reinige ich eine elektrische Fußleistenheizung richtig?
Die Pflege von elektrischen Fußleistenheizungen ist erfreulich unkompliziert und wartungsfrei – ein großer Vorteil gegenüber konventionellen Heizungen. Es gibt keine Ventile, die entlüftet werden müssen, keine Wasserqualität zu überwachen und keine jährliche Wartung durch den Heizungstechniker.
Regelmäßige Reinigung: Wischen Sie die Heizleisten alle paar Wochen mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch ab, um Staub zu entfernen. Schalten Sie die Heizung vorher aus und lassen Sie sie abkühlen. Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel – klares Wasser oder ein mildes Allzweckreinigungsmittel genügt.
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Wichtig: Achten Sie darauf, dass keine Möbel oder Vorhänge direkt vor der Heizleiste stehen, da dies die Wärmeabgabe behindert und im schlimmsten Fall einen Wärmestau verursachen kann. Halten Sie etwa 10-15 cm Abstand.
Die glatten Aluminiumoberflächen lassen sich sehr leicht sauber halten. Mit einer weichen Bürste können Sie auch schwer zugängliche Stellen erreichen. Mehr Pflege ist nicht nötig – deshalb sind diese Heizungen perfekt für alle, die es pflegeleicht mögen.