Biomasseheizungen: Nachhaltige Wärme für Ihr Zuhause
Dieser Artikel wird Ihnen präsentiert von Immobilienmakler Freiberg am Neckar
Die Suche nach umweltfreundlichen und kosteneffizienten Heizsystemen führt immer mehr Hausbesitzer zu Biomasseheizungen. Diese nachhaltige Wärmelösung nutzt organische Materialien als Brennstoff und bietet eine echte Alternative zu fossilen Brennstoffen. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über verschiedene Biomasse-Heizsysteme, deren Vorteile und worauf Sie bei der Anschaffung achten sollten.
Was sind Biomasseheizungen und wie funktionieren sie?
Biomasseheizungen nutzen organische Materialien als Energiequelle, die bei der Verbrennung Wärme erzeugen. Im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen wie Öl oder Gas stammt Biomasse aus nachwachsenden Rohstoffen, was diese Heiztechnologie besonders nachhaltig macht. Das Grundprinzip ist einfach: Die Biomasse wird verbrannt, wobei die entstehende Wärme zur Beheizung von Wohnräumen und zur Warmwasserbereitung genutzt wird.
Die CO₂-Neutralität ist einer der größten Vorteile von Biomasseheizungen. Bei der Verbrennung wird nur so viel Kohlendioxid freigesetzt, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben. Dadurch entsteht ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf, der im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen keine zusätzliche Belastung für die Atmosphäre darstellt.
Die wichtigsten Arten von Biomasseheizungen im Überblick
Pelletheizungen: Komfortabel und vollautomatisch
Pelletheizungen haben sich in den letzten Jahren als besonders beliebte Form der Biomasseheizung etabliert. Sie verbrennen gepresste Holzpellets, die aus Säge- und Hobelspänen hergestellt werden. Diese kleinen Presslinge haben einen Durchmesser von etwa 6 mm und eine Länge von 10-30 mm. Der große Vorteil: Pelletheizungen arbeiten vollautomatisch und bieten einen ähnlichen Komfort wie herkömmliche Öl- oder Gasheizungen.
Empfohlene Produkte zu Pelletheizung
Die Pellets werden in einem speziellen Pelletsspeicher gelagert und automatisch zum Brenner transportiert. Moderne Anlagen verfügen über intelligente Steuerungssysteme, die den Brennstoffverbrauch optimieren und die Heizleistung an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Die Asche muss nur gelegentlich entfernt werden, was den Wartungsaufwand minimiert.
Empfohlene Produkte zu Pelletsspeicher
Eine Pelletheizung eignet sich besonders für Einfamilienhäuser und Mehrfamilienhäuser mit mittlerem bis hohem Wärmebedarf. Bei der Anschaffung sollten Sie auf eine hohe Effizienz und niedrige Emissionswerte achten. Qualitativ hochwertige Anlagen erreichen Wirkungsgrade von über 90 Prozent.
Hackschnitzelheizungen: Die wirtschaftliche Lösung für größere Objekte
Hackschnitzelheizungen verwenden zerkleinerte Holzstücke als Brennstoff. Diese Heizungsart eignet sich vor allem für größere Gebäude, landwirtschaftliche Betriebe oder kommunale Einrichtungen mit höherem Wärmebedarf. Der größte Vorteil liegt in den niedrigen Brennstoffkosten, da Hackschnitzel deutlich günstiger sind als Pellets.
Empfohlene Produkte zu Hackschnitzelheizung
Allerdings benötigen Hackschnitzelheizungen mehr Platz für die Lagerung des Brennmaterials. Ein trockener Lagerraum ist essentiell, um die Qualität der Hackschnitzel zu erhalten. Wie bei Pelletheizungen erfolgt die Zuführung des Brennstoffs automatisch, was einen hohen Bedienkomfort gewährleistet.
Für Hausbesitzer, die Zugang zu eigenem Holz haben oder in waldreichen Gegenden leben, kann eine Hackschnitzelheizung besonders wirtschaftlich sein. Der Brennstoff kann oft lokal bezogen werden, was Transportwege verkürzt und die Umweltbilanz weiter verbessert.
Scheitholzheizungen: Die traditionelle Variante mit modernem Twist
Die Scheitholzheizung ist die traditionellste Form der Biomasseheizung, hat aber in den letzten Jahren durch moderne Technologie einen bedeutenden Effizienzsprung erfahren. Bei dieser Variante werden Holzscheite manuell in den Heizkessel eingelegt. Moderne Scheitholzkessel arbeiten mit Holzvergasung und erreichen dadurch deutlich höhere Wirkungsgrade als ältere Modelle.
Der Hauptvorteil liegt in den geringen Brennstoffkosten, insbesondere wenn eigenes Holz zur Verfügung steht. Allerdings erfordert die Scheitholzheizung mehr manuelle Arbeit, da der Brennstoff regelmäßig nachgelegt werden muss. Ein Pufferspeicher kann hier Abhilfe schaffen, indem die erzeugte Wärme zwischengespeichert und bei Bedarf abgegeben wird.
Empfohlene Produkte zu Pufferspeicher Heizung
Scheitholzheizungen eignen sich besonders für Menschen, die bereit sind, mehr Zeit in ihre Heizung zu investieren und dafür von niedrigeren Brennstoffkosten profitieren möchten. In Kombination mit einem Pelletkessel kann auch eine hybride Lösung sinnvoll sein, die mehr Komfort bietet. Wie Pelletheizungen können auch Scheitholzheizungen einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigem Heizen leisten, wie in unserem Artikel Nachhaltig Heizen mit Holz ausführlich beschrieben wird.
Vorteile von Biomasseheizungen: Umwelt und Wirtschaftlichkeit im Einklang
Biomasseheizungen bieten zahlreiche Vorteile, die sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Aspekte umfassen:
Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit
Der bedeutendste Vorteil von Biomasseheizungen liegt in ihrer Umweltfreundlichkeit. Da nur so viel CO₂ freigesetzt wird, wie die Pflanzen während ihres Wachstums aufgenommen haben, gelten Biomasseheizungen als klimaneutral. Zudem wird durch die Nutzung nachwachsender Rohstoffe die Abhängigkeit von endlichen fossilen Brennstoffen reduziert.
Die regionale Verfügbarkeit von Biomasse trägt zusätzlich zur positiven Ökobilanz bei. Kurze Transportwege verringern den CO₂-Ausstoß und stärken die lokale Wirtschaft. Viele Brennstoffe für Biomasseheizungen stammen aus Nebenprodukten der Holzverarbeitung oder der Forstwirtschaft, was eine ressourcenschonende Nutzung fördert.
Wirtschaftliche Aspekte und Kostenersparnis
Langfristig betrachtet können Biomasseheizungen deutliche Kosteneinsparungen gegenüber fossilen Heizsystemen bieten. Zwar sind die Anschaffungskosten oft höher, doch die Brennstoffkosten liegen in der Regel unter denen von Öl oder Gas. Besonders in Zeiten steigender Energiepreise und unsicherer Versorgung mit fossilen Brennstoffen bietet Biomasse eine stabile und kalkulierbare Alternative.
Empfohlene Produkte zu Biomasseheizung
Zusätzlich werden Biomasseheizungen durch verschiedene staatliche Förderprogramme unterstützt. Diese können bis zu 45% der Investitionskosten abdecken und somit die wirtschaftliche Attraktivität erheblich steigern. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) bietet verschiedene Zuschüsse für die Installation von Biomasseheizungen an, wobei die genaue Höhe von verschiedenen Faktoren abhängt.
Empfohlene Produkte zu Biomasseheizung Förderung
Auch die Preisstabilität von Biomasse spricht für diese Heizungsart. Während die Preise für fossile Brennstoffe starken Schwankungen unterliegen können, sind die Kosten für Holzpellets oder Hackschnitzel vergleichsweise stabil. Dies ermöglicht eine bessere langfristige Planung der Heizkosten.
Worauf sollten Sie bei der Anschaffung achten?
Bei der Entscheidung für eine Biomasseheizung gibt es einige wichtige Faktoren zu beachten:
Planung und Dimensionierung
Eine sorgfältige Planung ist entscheidend für die optimale Nutzung einer Biomasseheizung. Der Wärmebedarf des Gebäudes sollte genau ermittelt werden, um eine Über- oder Unterdimensionierung zu vermeiden. Hierbei können Energieberater wertvolle Unterstützung leisten.
Auch der verfügbare Platz spielt eine wichtige Rolle. Biomasseheizungen benötigen nicht nur Raum für den Heizkessel selbst, sondern auch für die Lagerung des Brennstoffs. Bei Pelletheizungen wird ein Lagerraum oder ein spezieller Silo benötigt, Hackschnitzelheizungen erfordern noch mehr Platz.
Qualität und technische Ausstattung
Bei der Auswahl einer Biomasseheizung sollten Sie auf hochwertige Komponenten und moderne Technik achten. Wichtige Kriterien sind ein hoher Wirkungsgrad, niedrige Emissionswerte und eine gute Regelungstechnik. Moderne Anlagen verfügen über automatische Reinigungssysteme und intelligente Steuerungen, die den Bedienkomfort erhöhen und den Brennstoffverbrauch optimieren.
Die Einbindung in bestehende Heizsysteme sollte ebenfalls berücksichtigt werden. In vielen Fällen kann eine Biomasseheizung mit anderen Wärmeerzeugern wie Solarthermie oder einer Wärmepumpe kombiniert werden, wie im Artikel Das Beste aus zwei Welten näher erläutert wird. Solche Hybridlösungen können die Effizienz weiter steigern und die Umweltbilanz verbessern.
Förderungen und Finanzierung
Informieren Sie sich vor der Anschaffung gründlich über verfügbare Fördermittel. Neben der Bundesförderung gibt es oft auch regionale Programme von Ländern und Kommunen. Ein Energieberater kann bei der Beantragung unterstützen und sicherstellen, dass alle Voraussetzungen für eine Förderung erfüllt werden.
Die Investitionskosten für eine Biomasseheizung können je nach System und Leistung zwischen 15.000 und 25.000 Euro liegen. Mit Förderungen lassen sich diese Kosten jedoch deutlich reduzieren. Zudem bieten viele Banken spezielle Finanzierungsmodelle für energetische Sanierungen an.
Fazit: Biomasseheizungen als zukunftssichere Investition
Biomasseheizungen stellen eine umweltfreundliche und wirtschaftlich attraktive Alternative zu konventionellen Heizsystemen dar. Sie kombinieren Nachhaltigkeit mit modernem Komfort und bieten eine zukunftssichere Lösung für die Wärmeerzeugung im Eigenheim.
Besonders Pelletheizungen haben sich durch ihren hohen Automatisierungsgrad und die einfache Bedienung als beliebte Option etabliert. Für größere Objekte oder bei Verfügbarkeit eigener Holzressourcen können Hackschnitzel- oder Scheitholzheizungen wirtschaftlicher sein.
Mit der zunehmenden Bedeutung des Klimaschutzes und steigenden Preisen für fossile Brennstoffe werden Biomasseheizungen in Zukunft noch wichtiger werden. Die Investition in diese Technologie schont nicht nur die Umwelt, sondern kann sich durch niedrigere Betriebskosten und staatliche Förderungen auch finanziell lohnen. Wenn Sie nach einer nachhaltigen Wärmelösung für Ihr Zuhause suchen, sollten Sie die verschiedenen Optionen der Biomasseheizung definitiv in Betracht ziehen.
+ Wie viel Platz brauche ich für eine Pelletheizung und wo lagere ich die Pellets?
Für eine Pelletheizung benötigen Sie neben dem Heizkessel selbst ausreichend Raum für die Brennstofflagerung. Als Faustregel gilt: Pro Kilowatt Heizleistung rechnet man etwa 0,9 Kubikmeter Lagerraum für die Jahresbevorratung.
Sie haben mehrere Lageroptionen: Ein ehemaliger Öltankraum eignet sich hervorragend und kann mit einem Pelletsilo ausgestattet werden. Alternativ können Sie einen Lagerraum im Keller mit Schrägboden einrichten oder ein Sacksilo installieren. Für Häuser ohne geeigneten Kellerraum gibt es auch Erdtanks oder externe Lagersilos.
Empfohlene Produkte zu Pelletsilo
Der Lagerraum muss trocken sein, um die Qualität der Holzpellets zu erhalten. Die automatische Zuführung zum Brenner erfolgt über eine Förderschnecke oder ein Saugsystem, sodass Sie sich nicht täglich um die Befüllung kümmern müssen.
Empfohlene Produkte zu Holzpellets
+ Was kosten Pellets im Vergleich zu Öl und Gas und wie stabil sind die Preise?
Aktuell liegen die Kosten für Holzpellets deutlich unter denen von Heizöl und Gas. Im Durchschnitt kostet eine Kilowattstunde Wärme aus Pellets etwa 30-40% weniger als aus fossilen Brennstoffen. Der Preis für Pellets liegt meist zwischen 5 und 7 Cent pro Kilowattstunde, während Heizöl und Gas oft bei 10-12 Cent oder höher liegen.
Ein großer Vorteil ist die Preisstabilität: Pelletpreise unterliegen deutlich geringeren Schwankungen als fossile Brennstoffe, da sie regional produziert werden und nicht von internationalen Märkten abhängig sind. Am günstigsten kaufen Sie Pellets im Sommer zur Einlagerung.
Sie können zwischen loser Ware (per Silowagen geliefert) oder Sackware wählen. Lose Lieferung ist pro Kilogramm günstiger, erfordert aber ein geeignetes Lagersystem. Ein Preisvergleich lohnt sich: Mit einem Feuchtigkeitsmessgerät können Sie die Qualität prüfen.
+ Wie oft muss ich eine Pelletheizung warten und was bedeutet das konkret?
Eine Pelletheizung benötigt etwa einmal jährlich eine professionelle Wartung durch einen Fachbetrieb. Diese Inspektion kostet typischerweise zwischen 200 und 300 Euro und umfasst die Reinigung des Wärmetauschers, Überprüfung der Fördereinrichtung und Optimierung der Verbrennungseinstellungen.
Der Wartungsaufwand für Sie persönlich ist minimal: Je nach Anlage und Brennstoffqualität müssen Sie nur alle 4-8 Wochen die Asche entfernen. Bei einem Einfamilienhaus fallen etwa 15-30 Liter Asche pro Jahr an. Hilfreich ist ein Aschesauger für die Reinigung.
Moderne Anlagen haben automatische Reinigungssysteme, die die Intervalle verlängern. Der Pelletbrenner reinigt sich oft selbst. Zusätzlich sollten Sie das Fördersystem gelegentlich kontrollieren. Ein Wartungsset mit Reinigungsbürsten erleichtert die Pflege.
+ Welche staatlichen Förderungen gibt es für Biomasseheizungen und wie beantrage ich sie?
Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt Biomasseheizungen mit bis zu 45% der förderfähigen Kosten. Konkret erhalten Sie: 10% Basisförderung für den Heizungstausch, plus 30% für den Austausch einer alten Öl-, Gas-, Kohle- oder Nachtspeicherheizung (sogenannter Heizungs-Tausch-Bonus), plus optional 5% Effizienzbonus bei besonders emissionsarmen Anlagen.
Wichtig: Der Förderantrag muss vor Beginn der Maßnahme beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gestellt werden. Nach der Bewilligung haben Sie 36 Monate Zeit für die Umsetzung. Für die Antragstellung benötigen Sie oft einen Energieberater, dessen Kosten ebenfalls gefördert werden.
Neben der BEG gibt es oft zusätzliche regionale Programme der Bundesländer und Kommunen. Bei einer Pelletheizung für 20.000 Euro können Sie so real nur 11.000-13.000 Euro investieren. Auch zinsgünstige KfW-Kredite sind kombinierbar.
+ Sind Biomasseheizungen wirklich klimaneutral oder ist das nur Marketing?
Ja, Biomasseheizungen sind tatsächlich weitgehend klimaneutral, aber mit wichtigen Voraussetzungen. Das CO₂, das bei der Verbrennung freigesetzt wird, wurde zuvor von den Pflanzen während des Wachstums aus der Atmosphäre aufgenommen. Es entsteht also ein geschlossener Kohlenstoffkreislauf – im Gegensatz zu fossilen Brennstoffen, die millionen Jahre alten Kohlenstoff freisetzen.
Für eine optimale Klimabilanz sollten Sie auf zertifizierte Pellets (DINplus oder ENplus A1) achten, die aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammen. Auch kurze Transportwege verbessern die Ökobilanz – regionale Holzpellets sind ideal.
Ein weiterer Vorteil: Viele Pellets werden aus Sägespänen hergestellt, die als Nebenprodukt der Holzindustrie anfallen – es werden also keine Bäume extra gefällt. Die entstehende Asche kann sogar als natürlicher Dünger im Garten verwendet werden. Für die Umweltbilanz sollten Sie auf einen effizienten Brenner mit niedrigen Emissionswerten achten.
+ Was ist der Unterschied zwischen Pellets, Hackschnitzeln und Scheitholz als Brennstoff?
Die drei Biomasse-Brennstoffe unterscheiden sich hauptsächlich in Komfort, Preis und Handhabung:
Pellets sind kleine, gepresste Presslinge aus Sägespänen mit gleichmäßiger Größe. Sie bieten den höchsten Komfort durch vollautomatischen Betrieb, haben mittlere Brennstoffkosten und benötigen weniger Lagerplatz. Die Pelletheizung funktioniert ähnlich wie eine Öl- oder Gasheizung.
Hackschnitzel sind zerkleinerte Holzstücke, deutlich günstiger als Pellets, aber mit größerem Platzbedarf. Sie eignen sich für größere Objekte und Hackschnitzelheizungen arbeiten ebenfalls automatisch. Ideal, wenn Sie Zugang zu eigenem Holz haben.
Empfohlene Produkte zu Hackschnitzel
Scheitholz bietet die niedrigsten Brennstoffkosten, erfordert aber manuelle Arbeit beim Nachlegen. Mit einem Holzspalter und geeigneter Lagerung ist es die günstigste Option. Ein Feuchtemessgerät hilft, die optimale Restfeuchte zu prüfen.
Empfohlene Produkte zu Scheitholz
Defro Firewood Plus Holzkessel, 12 kW, Naturzug…
2.989,
Defro Firewood Plus Holzkessel, 15 kW, Naturzug…
3.212,
Naturzugkessel | Firewood Plus | Scheitholz | 1…
3.459,
Attack Holzvergaserkessel SLX 30 Profi | Scharn…
4.121,
ThermoFlux Holzvergaserkessel | Pid Logic Lambd…
7.521,
Naturzugkessel | Firewood Plus | Scheitholz | 1…
3.459,
Sannover Holzkessel SLS 32 kW
2.659,
⭐ 1.0 von 5 Sternen
Holzkessel für Zentralheizung NS20, Holzbetrie…
1.187,
⭐ 3.8 von 5 Sternen
+ Kann ich eine Biomasseheizung mit einer Solarthermie oder Wärmepumpe kombinieren?
Absolut! Hybridlösungen sind sogar besonders empfehlenswert und werden extra gefördert. Die Kombination einer Pelletheizung mit Solarthermie ist sehr verbreitet: Im Sommer übernimmt die Solaranlage die Warmwasserbereitung, die Pelletheizung bleibt aus. Das spart Brennstoff und erhöht die Lebensdauer der Heizung.
Empfohlene Produkte zu Solarthermie
Auch die Kombination mit einer Wärmepumpe macht Sinn: Die Wärmepumpe deckt die Grundlast ab, bei sehr kalten Temperaturen springt die Biomasseheizung als Spitzenlastkessel ein. So nutzen Sie die Vorteile beider Systeme optimal.
Empfohlene Produkte zu Wärmepumpe
Zentral für alle Kombinationen ist ein Pufferspeicher, der die Wärme zwischenspeichert und intelligent verteilt. Die Steuerung koordiniert die verschiedenen Wärmeerzeuger automatisch. Mit einem Energiemanagementsystem können Sie den Betrieb optimieren und Verbrauchsdaten überwachen. Für Solarthermie benötigen Sie zusätzlich Kollektoren auf dem Dach.
Empfohlene Produkte zu Solarkollektoren
Empfohlene Produkte zu Heizungssteuerung
Empfohlene Produkte zu Pufferspeicher
SUNEX® Pufferspeicher 300L für Heizung und Wa…
570,00 €
⭐ 5.0 von 5 Sternen
300 L Pufferspeicher Emailliert Ideal für Wär…
789,00 €
ENVIRON – Kompakt Pufferspeicher aus Edelstahl …
296,00 €
⭐ 4.8 von 5 Sternen
ROBIN WOOD- Pufferspeicher Heizung [600, 800, 1…
1.370,
Pufferspeicher ohne Wärmetauscher für Heizung…
480,00 €
⭐ 4.7 von 5 Sternen
ThermoFlux Wärmepumpenspeicher WPPS 50 | ohne …
182,00 €
250 Liter Pufferspeicher ohne Wärmetauscher mi…
399,00 €
⭐ 5.0 von 5 Sternen
TECHGLOBE – Pufferspeicher aus Edelstahl – 6/4 …
299,00 €
⭐ 4.8 von 5 Sternen
+ Wie lange hält eine Pelletheizung und lohnt sich die Investition wirklich?
Eine hochwertige Pelletheizung hat eine Lebensdauer von 20-25 Jahren bei regelmäßiger Wartung – vergleichbar mit konventionellen Heizsystemen. Einzelne Komponenten wie der Brenner können nach 10-15 Jahren getauscht werden, was aber deutlich günstiger ist als eine Neuanschaffung.
Zur Wirtschaftlichkeit: Die Anschaffungskosten liegen zwischen 15.000 und 25.000 Euro, aber mit der BEG-Förderung (bis 45%) sinken diese auf 8.000-14.000 Euro. Die Amortisation erfolgt typischerweise nach 10-15 Jahren durch die niedrigeren Brennstoffkosten gegenüber Öl oder Gas. Bei aktuellen Energiepreisen kann sich die Amortisationszeit sogar auf 8-10 Jahre verkürzen.
Zusätzlich steigert eine moderne Heizungsanlage den Immobilienwert und macht Sie unabhängig von fossilen Brennstoffen. Für die Langlebigkeit sollten Sie auf einen hochwertigen Kessel achten und mit geeigneten Reinigungsmitteln pflegen. Ein Wartungsvertrag sichert die optimale Funktion.
Empfohlene Produkte zu Kesselreiniger
+ Welche Emissionen entstehen bei Biomasseheizungen und sind sie gesundheitsschädlich?
Moderne Biomasseheizungen mit aktueller Technik haben sehr niedrige Emissionswerte und unterschreiten die gesetzlichen Grenzwerte deutlich. Bei der Verbrennung entstehen zwar Feinstaub und Stickoxide, aber hochwertige Anlagen minimieren diese durch optimierte Verbrennungstechnik und automatische Regelung.
Entscheidend ist: Qualitätspellets mit DINplus- oder ENplus-A1-Zertifizierung verbrennen deutlich sauberer als minderwertige Brennstoffe. Die richtige Einstellung der Heizungsanlage durch einen Fachmann ist ebenfalls wichtig.
Für noch sauberere Verbrennung gibt es optionale Partikelabscheider, die Feinstaub um bis zu 90% reduzieren. Diese werden teilweise auch gefördert. Ein Abgasthermometer hilft, die Verbrennungsqualität zu überwachen.
Im Vergleich zu alten Kaminöfen sind moderne Zentralheizungen um ein Vielfaches sauberer. Die Emissionen liegen ähnlich niedrig wie bei modernen Gasheizungen und weit unter denen alter Ölheizungen. Der Schornsteinfeger überprüft die Werte regelmäßig.
Empfohlene Produkte zu Kaminofen
+ Was muss ich beim Einbau einer Biomasseheizung im Altbau beachten?
Der Einbau einer Pelletheizung im Altbau ist gut machbar, erfordert aber einige Überlegungen. Wichtigste Punkte:
Schornstein: Der vorhandene Schornstein muss für Festbrennstoffe geeignet sein oder angepasst werden. Oft ist eine Edelstahleinlage erforderlich. Der Schornsteinfeger prüft dies vorab.
Lagerraum: Ein ehemaliger Öltankraum eignet sich perfekt und kann mit einem Gewebetank oder Metallsilo ausgestattet werden. Bei fehlendem Raum sind Erdtanks eine Alternative.
Heizkörper: Bestehende Heizkörper können meist weitergenutzt werden, ideal sind aber Niedertemperatur-Systeme. Ein Pufferspeicher ist bei Altbauten besonders sinnvoll.
Empfohlene Produkte zu Flächenheizung
Empfohlene Produkte zu Heizkörper
EMKE Design Heizkörper Flach, 1800×616 mm Vert…
469,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
EMKE Design Heizkörper Flach, 630×1006 mm Hori…
279,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
ELEGANT Design Flach Heizkörper 1800x539mm Wei…
338,00 €
⭐ 4.4 von 5 Sternen
ELEGANT Design Röhren Heizkörper Vertikal 180…
326,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
EMKE Design Heizkörper Flach, 630×1006 mm Hori…
236,00 €
⭐ 4.5 von 5 Sternen
EMKE Design Heizkörper Flach, 630×1006 mm Hori…
169,00 €
⭐ 4.5 von 5 Sternen
SONNI Design Heizkörper 593x1200mm Weiß Doppe…
⭐ 4.8 von 5 Sternen
EMKE Vertikal Heizkörper 1600×460 mm Design Fl…
145,00 €
⭐ 4.6 von 5 Sternen
Dämmung: Bei schlecht gedämmten Altbauten sollten Sie parallel zur Heizungserneuerung über Dämmmaßnahmen nachdenken, um den Wärmebedarf zu senken. Ein Energieberater hilft bei der Gesamtplanung und erhöht die Förderchancen.